Wegen RB Leipzig und Co.

Kuntz: Meckernde Traditionsclubs in der Pflicht

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Stefan Kuntz.

Leverkusen - Vorstandsboss Stefan Kuntz vom 1. FC Kaiserslautern hat in der Diskussion über die Retortenvereine die „meckernden Traditionsklubs“ aus der Bundesliga in die Pflicht genommen.

Es hindere sie doch niemand daran, „den Zweitliga-Traditionsklubs zu helfen, damit man wieder hochkommt“, sagte Kuntz beim Sponsors Clubmanager Summit 2014 in Leverkusen.

Dem Europameister von 1996 geht es dabei nicht darum, dass die Bundesligisten Löcher stopfen sollen, „die manche Zweitligisten durch schlechtes Wirtschaften reißen“. Sondern vielmehr um „eine umfassendere Unterstützung, die über das Ausleihen des ein oder anderen Spielers“ hinausgehe.

Der 51-jährige Kuntz hatte durchaus auch lobende Worte für den Ligakonkurrenten RB Leipzig übrig. „An einem Ort, wo es nichts mehr gab, hat RB Leipzig etwas aufgebaut. Das kann nicht jeder - auch nicht mit dem Geld“, sagte der Ex-Nationalspieler und verwies auf die deutschen Spieler der Leipziger und das gute Scouting beim Zweitliga-Aufsteiger, der von einem österreichischen Brausegiganten finanziert wird.

Kuntz wollte aber auch nicht verhehlen, dass RB Leipzig „anderen Klubs einen Platz wegnimmt und damit eine gewisse Attraktivität verloren geht.“ Das sei nicht gut, äußerte der frühere Torjäger.

SID

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