Geheimtraining soll Erfolg bringen

Löw vor Polen-Spiel: "Haben gute Lösungen"

 Frankfurt/Main - Joachim Löw hat mit seinem Trainerstab „Lösungen“ für die angestrebten Siege gegen Polen und Schottland erdacht. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung - zunächst im Geheimtraining.

Joachim Löw startet mit der deutschen Nationalmannschaft in die heiße Phase der Vorbereitung auf die wichtigen EM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Schottland. „Wir sind auf beide Mannschaften vorbereitet und eingestellt. Wir haben gute Lösungen für die beiden Spiele“, sagte der Bundestrainer.

Die Umsetzung der Ideen in die Praxis beginnt am Dienstagnachmittag mit einer ersten Trainingseinheit in Frankfurt. Diese wird - wie alle weiteren - unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. Schon am Vormittag will Löw seinen Kader in einer Teamsitzung auf die Aufgaben am Freitag (20.45 Uhr/RTL) gegen Tabellenführer Polen und am kommenden Montag in Glasgow gegen Schottland einschwören.

„Es ist völlig klar, dass es keine Selbstläufer werden“, warnte Löw schon am Montagabend bei der Ankunft der Nationalspieler im Teamquartier. Polen (14 Punkte) führt nach sechs von zehn Spieltagen die Gruppe D vor Weltmeister Deutschland (13) und Schottland (11) an.

Löw: "Polen und Schottland können sehr gut Fußball spielen"

„Wir sind sehr heiß auf diese Spiele“, sagte Nationaltorhüter Manuel Neuer. Deutschlands Nummer 1 reizen Spiele gegen starke Gegner, die mitspielen wollen und nicht nur mauern, mehr als die vermeintlichen Pflichtaufgaben. „Da kommen zwei Mannschaften auf uns zu, die auch sehr gut Fußball spielen können. Ich hoffe, dass uns das mehr liegt als Mannschaften wie Georgien, die mehr in der Defensive stehen“, sagte Neuer. Das Hinspiel gegen Schottland konnte die DFB-Auswahl knapp mit 2:1 gewinnen, in Polen dagegen verlor der Weltmeister 0:2.

Löw hofft, auch auf den angeschlagenen Spielmacher Mesut Özil (Knie) bauen zu können. „Bis Freitag sind ja noch ein paar Tage Zeit“, sagte der Bundestrainer. Erstmals nach seinem Wechsel vom FC Bayern zu Manchester United befindet sich Bastian Schweinsteiger wieder im Kreis der Nationalmannschaft. Der 31 Jahre alte Kapitän wird am Mittwoch in der DFB-Pressekonferenz über seine erste Zeit in England berichten - und seine Ziele mit der Nationalelf in der EM-Saison.

dpa

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