In Cottbus

Schiedsrichter-Assistent mit Feuerzeug verletzt

Cottbus - Schiedsrichter-Assistent Thomas Stein ist kurz nach Ende des Punktspiels zwischen den Zweitligisten Energie Cottbus und Dynamo Dresden (0:0) am Freitag durch ein Feuerzeug am Kopf verletzt worden.

Nach den Vorfällen unmittelbar nach dem 0:0 im Abstiegs-Derby gegen Dynamo Dresden hat sich der FC Energie Cottbus bei Linienrichter Thomas Stein entschuldigt. Der Schiedsrichter-Assistent war nach dem Schlusspfiff der Zweitliga-Partie am Freitag beim Gang in die Kabine von einem Wurfgeschoss getroffen worden und zu Boden gegangen. „Ich kann mich hier erst einmal nur entschuldigen“, erklärte Clubpräsident Ulrich Lepsch und kündigte eine Untersuchung sowie ein rigoroses Vorgehen gegen den Täter an: „Wir tun alles, um den Täter zu finden. Er wird dann nie wieder unser Stadion betreten dürfen.“

Linienrichter Stein war von der medizinischen Abteilung des FC Energie behandelt worden. Die Platzwunde musste getackert werden, danach konnte Stein das Stadion verlassen. Nach eigenen Angaben hatte ihn eine aus dem Cottbuser Fanblocks geworfene Münze getroffen, obwohl Ordner das Schiedsrichter-Kollektiv beim Abgang mit Schirmen geschützt hatten. Der Vorfall dürfte erneut zu einer Bestrafung des Tabellenletzten der 2. Liga führen.

dpa

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