Im Schongang gegen Saloniki

Schalke meistert Pflichtaufgabe souverän

Die Spieler vom FC Schalke feiern das 1:0. Die Partie endet Unentschieden. Foto: Friso Gentsch
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Die Spieler vom FC Schalke feiern das 1:0. Die Partie endet Unentschieden. 
Alessandro Schöpf feiert seinen Treffer zum 1:0 für Schalke. Foto: Friso Gentsch
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Alessandro Schöpf feiert seinen Treffer zum 1:0 für Schalke. Foto: Friso Gentsch
Max Meyer behauptet sich gegen PAOK-Spieler Achilleas Pouggouras (r) am Ball. Foto: Ina Fassbender
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Max Meyer behauptet sich gegen PAOK-Spieler Achilleas Pouggouras (r) am Ball. Foto: Ina Fassbender
Thessalonikis Efthymios Koulouris (r) jubelt nach dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Foto: Ina Fassbender
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Thessalonikis Efthymios Koulouris (r) jubelt nach dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Foto: Ina Fassbender
Schalkes Naldo muss verletzt vom Feld gehen. Foto: Ina Fassbender
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Schalkes Naldo muss verletzt vom Feld gehen. Foto: Ina Fassbender

Gelsenkirchen - Das Polster war beruhigend. Und Schalke gab sich keine Blöße. Der Verein hat seine Pflichtaufgabe souverän gemeistert und ist ohne großen Aufwand ins Achtelfinale der Europa League eingezogen.

Sechs Tage nach dem 3:0-Sieg bei PAOK Saloniki kamen die Königsblauen im Rückspiel in Gelsenkirchen zu einem 1:1 (1:1) und können sich auf weitere Europapokal-Abende freuen. Vor 50.619 Zuschauern in der Veltins-Arena brachte der Österreicher Alessandro Schöpf das Team von Trainer Markus Weinzierl in der 23. Spielminute in Führung. Matija Nastasic sorgte nur zwei Minuten später mit einem Eigentor für den Ausgleich der Griechen.

Schalke ist nun sechs Pflichtspiele in Serie ungeschlagen und schonte sich besonders in der zweiten Hälfte für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim und im DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München. Vorher schaut der Fußball-Bundesligist nach Nyon, wenn am dortigen UEFA-Hauptsitz die Runde der besten 16 Mannschaften ausgelost wird.

Ärgerlich war für Schalke das Aus von Abwehrmann Naldo, der in der 70. Minute angeschlagen für Holger Badstuber ausgewechselt werden musste. Die erste Diagnose kam auf der Schalke-Homepage: "Der Adduktorenmuskel hat zugemacht".

Die angesichts der Rivalität beider Fanlager befürchteten Krawalle blieben zumindest bis kurz nach dem Spiel bei hoher Polizeipräsenz aus, kleinere Schalker Provokationen wie das Aufhängen der bei den Gästefans verhassten mazedonischen Fahne folgenlos.

Die schwierigste Aufgabe für Schalke-Coach Weinzierl war, nach dem Hinspielvergnügen in Griechenland die Spannung bei seinen Profis hoch zu halten. Seriös sollte Königsblau agieren und tat das auch. Die angekündigte Rotation brachte fünf neue Akteure ins Spiel, darunter in Klaas Jan Huntelaar und Eric Maxim Choupo-Moting einen komplett neuformierten Sturm.

Die erste Chance hatte aber Abwehrhüne Naldo (21.). Der Kopfball des Brasilianers wurde von Gästeschlussmann Panagiotis Glykos artistisch pariert. Zwei Minuten später war der Torwart machtlos. Nach feinem Diagonalpass von Choupo-Moting war Schöpf im Strafraum völlig frei. Der österreichische Nationalspieler schob problemlos zu seinem ersten Europapokaltor für Schalke ein.

PAOK gab sich keinesfalls auf und zwang Schalke somit zu höchster Konzentration. Die fehlte kurz nach dem Führungstor bei Schöpf, der auf der rechten Außenbahn zu passiv verteidigte. Nach Flanke des agilen Ioannis Mystakidis bugsierte der für Badstuber in die Startelf rotierte Nastasic den Ball ins Schalker Tor. Weinzierl schaute leicht bedröppelt. Sorgen machen musste er sich aber nicht. Saloniki wollte sicherlich mehr, doch ein seriöser Testspielmodus reichte, um mit dem Remis in die Halbzeit zu gehen.

Wer eine andere Dramaturgie in der zweiten Halbzeit erwartet hätte, bekam verständlichen Schalker Fußball-Pragmatismus als Antwort. Die Griechen hatten längst eingesehen, dass sie ihr Wunder nicht schaffen würden. S04 spulte sein Programm locker herunter.

Abwehrchef Benedikt Höwedes (56.) traute sich einmal nach vorne und kam gegen den Glykos einen Schritt zu spät. Nabil Bentaleb (83.) verzog in aussichtsreicher Position. Der kurz darauf für den Algerier eingewechselte Thilo Kehrer (85.) kam dem Siegtreffer noch am nächsten, doch ein PAOK-Verteidiger klärte noch vor der Torlinie.

dpa

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