Nachfolger gefunden

Sandhausens Trainer Schwartz folgt beim 1. FC Nürnberg auf Weiler

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Alois Schwartz.

Nürnberg - Der "Club" hat Ersatz für seinen Trainer René Weiler gefunden. Alois Schwartz wechselt vom Zweitliga-Konkurrenten SV Sandhausen zum 1. FC Nürnberg. Am Montag wird er vorgestellt.

Mit Alois Schwartz als neuem Cheftrainer will der 1. FC Nürnberg den nächsten Anlauf auf eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nehmen. Der bisherige Coach des Zweitliga-Konkurrenten SV Sandhausen tritt bei den Franken die Nachfolge von René Weiler an. Der Schweizer ist zum belgischen Fußball-Erstligisten RSC Anderlecht gewechselt. Mit Weiler hatte der „Club“ in der zurückliegenden Saison in der Relegation gegen Eintracht Frankfurt nur knapp den Aufstieg verpasst.

„Alois Schwartz hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit in Sandhausen geleistet. In den Gesprächen haben wir schnell festgestellt, dass wir in die gleiche Richtung denken“, sagte Sportvorstand Andreas Bornemann am Samstag. „Er hat sich sofort für die Aufgabe hier in Nürnberg begeistert.“

Schwartz erklärte: „Ich wollte diese Chance beim Club unbedingt wahrnehmen, weil ich die Aufgabe hier sehr spannend und reizvoll finde.“ Er freue sich auf diesen Traditionsverein mit seinen einzigartigen Fans. Der 49 Jahre alte gebürtige Nürtinger wird am Montag (12.00 Uhr) am Sportpark Valznerweiher offiziell vorgestellt. Nachmittags steht die erste Trainingseinheit an. Co-Trainer bleibt nach Vereinsangaben Manuel Klökler.

Über die Wechselmodalitäten vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. Angeblich soll Nürnberg Sandhausen etwa 400 000 Euro Ablöse bezahlen. Das entspräche der Hälfte der Summe, die der „Club“ von Anderlecht für die vorzeitige Freigabe Weilers erhalten haben soll. Schwartz hatte bei den Nordbadenern einen Vertrag bis 2018.

Wer den SVS künftig trainieren soll, steht noch nicht fest. Auf der Homepage des Vereins steht noch immer eine Meldung, dass Schwartz am (heutigen) Sonntag die Vorbereitung auf die fünfte Zweitliga-Saison seit dem Aufstieg beginne.

Schwartz arbeitete seit Anfang Juli 2013 in Sandhausen. Er bedankte sich bei dem Verein „für drei tolle Jahre“. Schwartz erreichte am kleinsten Standort im deutschen Profifußball jeweils frühzeitig den Klassenverbleib. Als Aktiver bestritt er für die Stuttgarter Kickers, den MSV Duisburg und den SV Waldhof Mannheim über 200 Partien in der Ersten und Zweiten Liga.

dpa

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