Antalyaspor greift durch

Nach Rassismus-Debatte: Eto'o aus Kader gestrichen

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Hat sich mächtig Ärger eingehandelt: Samuel Eto'o ist mit einem Post über das Ziel hinausgeschossen.

Antalya - Samuel Eto'o wird vorerst nicht mehr für Antalyaspor auflaufen. Dafür hat der Kameruner mit einem kuriosen Post selbst gesorgt. 

Stürmerstar Samuel Eto'o ist beim türkischen Fußball-Erstligisten Antalyaspor nach einer Rassismus-Debatte vorerst aus dem Kader verbannt worden. Der 35 Jahre alte Kameruner hatte sich zuvor über mangelnden Respekt beklagt und dafür seine Hautfarbe als Grund ausgemacht.

"Vielleicht verspüren einige Leute keinen Respekt für mich, weil ich schwarz bin", schrieb Afrikas viermaliger Fußballer des Jahres bei Instagram: "Aber ich spiele nun schon seit 18 Jahren und werde das Level, das ich erreicht habe, nicht verlassen."

Eto'o bestreitet Hintergrund des Posts

Ziel der diffusen Kritik ist nach Ansicht türkischer Medien Klubchef Ali Safak Öztürk, auch wenn Eto'o dies in einer zweiten Mitteilung bestritt. Antalyaspor strich den Routinier dennoch bis auf Weiteres aus dem Kader. "Kein Spieler steht über den Interessen von Antalyaspor", wurde Öztürk in einer Pressemitteilung zitiert.

Samuel Eto'o, der in seiner Karriere unter anderem für den FC Barcelona, Inter Mailand und den FC Chelsea spielte, war im Sommer 2015 zum damaligen Aufsteiger Antalyaspor gewechselt. Derzeit liegt der Klub mit nur einem Punkt aus vier Spielen auf dem vorletzten Platz der SüperLig.

sid

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