Ex-Präsident Anfang Januar zurück

Rummenigge: Die Pläne mit Reus und Hoeneß

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Karl-Heinz Rummenigge

Berlin - Uli Hoeneß soll als Freigänger nur im Nachwuchsbereich des FC Bayern tätig sein. An das „Wetzen und Fetzen“ mit dem Ex- Präsidenten erinnert sich Karl-Heinz Rummenigge aber gern. Zudem spricht der Vorstandschef über einen möglichen Verbleib von Marco Reus beim BVB.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die baldige Rückkehr von Uli Hoeneß als Freigänger zum FC Bayern München im Nachwuchsbereich bekräftigt. „Ab Anfang Januar kommt er zum ersten Mal her, wird dann im Nachwuchs tätig sein“, sagte Rummenigge in einem Interview für das ZDF-„Sportstudio“, das am Samstag ausgestrahlt wird.

Dass der frühere Vereinspräsident im Profigeschäft eingebunden wird, sei „eigentlich nicht geplant. Wir mussten ja da einen Vertrag unterschreiben mit der JVA Landsberg und in dem Arbeitsvertrag ist das Arbeitsfeld eben eigentlich exklusiv auf den Nachwuchsbereich beschränkt.“ Es werde aber sicherlich Diskussionen geben. „Durch dieses Wetzen und Fetzen haben wir am Ende des Tages auch immer ganz ordentliche Lösungen gefunden“, sagte Rummenigge über die Beziehung zum langjährigen Manager des Clubs.

Das Münchner Landgericht hatte Hoeneß am 13. März wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Am 2. Juni musste er ins Gefängnis, am 20. September bekam er seinen ersten Ausgang. Wann Hoeneß Freigänger wird, kommentieren die Justizbehörden nicht.

Kein Anlass für Neuzugänge

Wie auch Trainer Pep Guardiola sieht Rummenigge keinen aktuellen Anlass für Neuverpflichtungen in der anstehenden Winterpause. „Im Januar werden wir nicht tätig werden auf dem Transfermarkt, zumindest was den Einkauf betrifft. Ob wir Spieler abgeben, wird man abwarten müssen“, erklärte der 59-Jährige. Die wechselwilligen Xherdan Shaqiri und Pierre-Emile Höjbjerg hätten „zumindest darum gebeten haben, dass wir darüber nachdenken.“ Dies müsse man „in aller Ruhe abwarten“, sagte Rummenigge. „Wir werden wahrscheinlich erstmal mit allen Spielern in die Winter-Vorbereitung gehen.“

Zur Zukunft von Marco Reus erklärte Rummenigge, dass der Nationalspieler von Borussia Dortmund entscheiden müsse, „was er will“. Aussagen des Bayern-Chefs zu Beginn dieser Saison über eine Vertragsklausel, wonach Reus den BVB im Sommer 2015 vorzeitig für eine Summe von 25 Millionen Euro verlassen kann, hatten Spekulationen über das Interesse der Bayern geschürt. „Ich kann mir auch vorstellen, dass der Spieler in Dortmund bleibt, warum auch nicht“, sagte Rummenigge nun.

dpa

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