Kaum Feierstimmung auf dem Bankett

Rummenigge: „Jupp tut mir leid“ - Kritik für die Mannschaft

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Karl-Heinz Rummenigge (l.) lobte die Verdienste von Jupp Heynckes.

Der FC Bayern München hat nach dem verlorenen Endspiel im DFB-Pokal noch einmal die Verdienste des scheidenden Trainers Jupp Heynckes gewürdigt.

Berlin - "Der Einzige, der mit heute Abend leid tut, das ist Jupp", sagte Rummenigge beim Bankett der Bayern in der Hauptstadt-Repräsentanz der Deutschen Telekom.

„Es war das letzte Spiel von Jupp. Er geht jetzt in den mehr als verdienten Ruhestand. Es steht dem FC Bayern sehr gut zu Gesicht, Danke zu sagen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Genieße die Zeit. Du hast Großartiges geleistet für Bayern München. Vielen Dank dafür“, erklärte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt.

Erinnerungen an Ancelotti

Als für Heynckes der Klassiker "Time to say goodbye" gespielt wurde, schwenkte Rummenigge wie zahlreiche Gäste einen rotweißen Fanschal mit der Aufschrift "Jupp Jupp Jupp".

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Rummenigge erinnerte an den Oktober, als man 0:3 in Paris verlor und in der Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund hatte. Damals habe in den Medien schon „ein leichter Abgesang“ auf den FC Bayern stattgefunden, sagte der Vorstandsvorsitzende. Nach dem Wechsel von Carlo Ancelotti zu Heynckes legten die Münchner eine beeindruckende Bundesliga-Saison hin und feierten auch Siege in Champions League und Pokal.

„Was dann in den Wochen, Monaten danach stattgefunden hat, das verdient großen Respekt“, hob Rummenigge hervor. „Wir hatten seit Oktober gute Zeiten, heute hatten wir mal einen schlechten Tag.“

Heynckes: „Es gibt so Tage, die sind gebraucht“

"Es gibt so Tage, die sind gebraucht, wir haben uns das anders vorgestellt", sagte Heynckes bei seiner Abschiedsrede: "Ich hätte Ihnen lieber einen Sieg mitgebracht, lieber den Pokal." Im nächsten Jahr unter seinem Nachfolger Niko Kovac werde der FC Bayern aber "wieder angreifen".

Rummenigge würdigte auch den Gegner und verband dies mit Kritik an der eigenen Mannschaft. "Eintracht Frankfurt hat verdient gewonnen, sie haben ein Stück mehr Leidenschaft, ein Stück mehr Wille in dieses Spiel reingelegt, sie wollten mit aller Gewalt gewinnen. Diesen kleinen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen", sagte er: "Ich möchte das Spiel nicht schönreden. Wir wissen alle, dass wir nicht die Leistung gebracht haben, die man von uns erwartet hat."

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dpa/sid

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