Zweite Bundesliga

Rückschlag für St. Pauli, Bochum und FSV siegen

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St. Paulis Tom Trybull (vorne) und Bochums Christian Tiffert kämpfen um den Ball.

Hamburg - Rückschlag für den FC St. Pauli, wichtige Auswärtspunkte für den VfL Bochum und ein nicht mehr für möglich gehaltener Heimsieg für den FSV Frankfurt. Die Zweitliga-Zusammenfassung.

Am 21. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga unterlag St. Pauli im Duell der Ex-Bundesligisten überraschend Bochum mit 0:1 (0:1). Frankfurt erkämpfte sich ein 3:2 (0:1) im Kellerduell gegen Dynamo Dresden und konnte sogar eine 81-minütige nummerische Unterlegenheit nach der Roten Karte für Joan Oumari (9.) kompensieren.

Der Isländer Holmar Örn Eyjolfsson (12.) traf in Hamburg auf Vorarbeit des Japaners Yusuke Tasaka zum 1:0 für die Gäste. St. Pauli blieb im dritten Spiel in Folge ohne Sieg, während die Westfalen nach fünf Spielen wieder einen Dreier landeten.

Trotz der jüngsten Negativserie präsentierte sich der VfL überraschend selbstbewusst. Nach dem Führungstor bestimmten die Bochumer sogar das Geschehen und gefielen durch einige schöne Kombinationen. Später spielten die Gäste auf Konter.

Die St. Paulianer wirkten hingegen von Beginn total verunsichert, nachdem zuletzt schon zwei Heimspiele verloren gegangen waren. Dabei war der Millerntor-Elf kein Tor gelungen. Bochum unterstrich seine jüngste Auswärtsstärke, denn in den letzten fünf Spielen gab es keine Niederlage.

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Nach der Notbremse von Oumari gingen die Sachsen in Frankfurt durch den Italiener Vincenzo Grifo per Freistoß in Führung (11.). Der Albaner Edmond Kapllani (54.) markierte den Ausgleich für die Hessen. Denis Epstein (83., Foulelfmeter) und Alexander Huber (87.) sorgten für den Sieg des FSV. Sebastian Schuppan (89.) gelang das Anschlusstor für die Gäste.

Der FSV beendete eine Misserfolgsheimserie von vier Spielen in Folge ohne Sieg. Dynamo blieb trotz der Führung und der nummerischen Überlegenheit zum fünften Mal in Serie ohne Dreier. Dresden wartet zudem weiterhin auf einen Sieg beim FSV.

Beim Platzverweis hatte der Schiedsrichter das Einsteigen von Oumari gegen Mickael Pote als Notbremse gewertet. Vorausgegangen war das Zuspiel von Idir Ouali. Den folgenden Freistoß nutzte dann Grifo aus 17 Metern. In der Schlussphase setzte sich Frankfurt dann doch durch.

sid

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