Rückschlag für Wolfsburger - Eindhoven gewinnt 2:0

VfL-Trainer Dieter Hecking war nach der Niederlage enttäuscht. Foto: Maja Hitij
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VfL-Trainer Dieter Hecking war nach der Niederlage enttäuscht. Foto: Maja Hitij
Wolfsburgs Daniel Caligiuri (l) und Joshua Brenet vom PSV Eindhoven beim Kopfballduell. Foto: Maja Hitij
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Wolfsburgs Daniel Caligiuri (l) und Joshua Brenet vom PSV Eindhoven beim Kopfballduell. Foto: Maja Hitij
Eindhovens Luuk de Jong (r) im Duell mit dem Wolfsburger Timm Klose. Foto: Peter Lous
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Eindhovens Luuk de Jong (r) im Duell mit dem Wolfsburger Timm Klose. Foto: Peter Lous
Eindhovens Spieler feiern das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg. Foto: Maja Hitij
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Eindhovens Spieler feiern das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg. Foto: Maja Hitij
Die Wolfsburger regen sich nach einem Foul am VfL-Keeper Diego Benaglio auf. Foto: Maja Hitij
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Die Wolfsburger regen sich nach einem Foul am VfL-Keeper Diego Benaglio auf. Foto: Maja Hitij

Eindhoven (dpa) - Der VfL Wolfsburg hat im Hexenkessel von Eindhoven eine mögliche Vorentscheidung auf dem erhofften Weg ins erste Champions-League-Achtelfinale der Clubgeschichte vergeben. Der deutsche Vizemeister verlor bei der PSV nach einer harmlosen Vorstellung mit 0:2 (0:0).

Defensiv stand das Team von Trainer Dieter Hecking beim niederländischen Champion über weite Strecken zwar sicher, erarbeitete sich aber keine einzige zwingende Torchance. Nach einem Stellungsfehler von Rechtsverteidiger Sebastian Jung gingen die Gastgeber vor 35 000 Zuschauern im ausverkauften Philips-Stadion durch Jürgen Locadia in Führung (56. Minute), der frühere Gladbacher Luuk de Jong machte den verdienten Heimsieg perfekt (86.).

In drei Wochen bei ZSKA Moskau muss der VfL nun punkten, um die gute Chance auf die K.o.-Runde zu wahren. Eindhoven nahm erfolgreich Revanche für die 0:2-Niederlage in Wolfsburg und blieb seit dem 1. März daheim in Pflichtspielen ungeschlagen.

Nach der großen Rotation zum Bundesligaduell mit Leverkusen überraschte Hecking erneut: Lediglich der Niederländer Bas Dost und der Franzose Josuha Guilavogui rückten zurück in die Startelf. "Ich hoffe, dass er nicht zu heiß ist, dass er seine Emotionen im Griff hat", sagte Hecking vor der Partie bei Sky zum Einsatz von Dost. Der deutsche Vizemeister agierte im gewohnten System: mit zwei Sechsern und einer offensiven Dreierreihe hinter Dost. Weltmeister Julian Draxler, am Samstag noch 2:1-Siegtorschütze gegen die Bayer-Elf, musste überraschend auf die Bank, Innenverteidiger Timm Klose bestritt sein Debüt in der Königsklasse.

Auch die Gastgeber hatten sich in der Liga beim 6:3-Schützenfest gegen den Tabellenletzten De Graafschap Selbstvertrauen für die Königsklasse geholt. Das erste Achtungszeichen im Hexenkessel Philips-Stadion setzte PSV-Kapitän de Jong mit einem Kopfball, mit dem Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio aber kein Problem hatte (7.). Bei Jeffrey Brumas 35-Meter-Kracher hatte der Schweizer die Fingerspitzen noch am Ball (17.) - die erste echte Chance in einem ausgeglichenen Duell.

Angestachelt von den heißblütigen Fans war Eindhoven von Anfang an bemüht, das Spiel zu machen und Druck aufzubauen. Doch die Gäste standen sicher und kompakt und machten die Räume dicht. Als die PSV nach einer halben Stunde einige Male gefährlich vor dem VfL-Tor auftauchten, war Benaglio wieder auf dem Posten und rettete mit großem Einsatz. Glück hatte er nach einer Aktion von Locadia, als er den Ball erst im Nachfassen vor dem einschussbereiten de Jong unter Kontrolle bekam (45.). Das 0:0 zur Halbzeit war leistungsgerecht - bei 50:50 Ballbesitz hatten die Gastgeber lediglich ein Chancenplus.

Nach der Pause waren beide Teams um mehr Torgefahr bemüht, Dost rutschte nach Pass von Maximilian Arnold nur knapp am Ball vorbei (53.). Doch eine echte Torchance hatten die Gäste nicht. Drei Minuten später tauchte Locadia nach feinem Zuspiel von Kapitän de Jong frei vor Benaglio auf - sein erstes Tor in der europäischen Königsklasse ließ er sich nicht nehmen. Hecking wollte mit dem Doppelwechsel von Nicklas Bendtner für Dost und Draxler für den defensiven Guilavogui (69.) mehr Druck machen - doch die zweite Niederlage der Wolfsburger in der Gruppe B konnte er damit auch nicht mehr abwenden.

Hintergründe zum Spiel

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