Kapitän Terry: "Stehen hinter ihm"

Chelsea unter Druck -Rückendeckung für Mourinho

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Ist Jose Mournhos Zeit beim FC Chelsea bereits abgelaufen?

London - Beim FC Chelsea läuft wenig zusammen: In der Liga im Tabellenkeller, in der Champions League unter Druck. Obendrein gibt es Spekulationen über eine Spielerrevolte gegen Trainer Mourinho. Doch der Kapitän gibt dem Coach Rückendeckung.

Vor dem richtungsweisenden Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew hat Chelsea-Kapitän John Terry seinem in die Kritik geratenen Trainer José Mourinho volle Rückendeckung zugesichert. „Nach einigen lächerlichen Geschichten kann ich versichern, dass wir zu einhundert Prozent hinter unserem Trainer stehen“, erklärte der sichtlich genervte frühere englische Fußball-Nationalspieler einen Tag vor der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr). Zuvor hatte die BBC einen anonymen Chelsea-Profi mit den Worten „Ich würde lieber verlieren, als für Mourinho zu gewinnen“ zitiert. „Ich habe noch nie in meiner Karriere einen Spieler so etwas sagen hören. Ein Spieler, der so etwas sagt, würde niemals die Kabine verlassen“, meinte Terry.

Der Routinier glaubt, dass der Club nur mit Mourinho die Wende schaffen kann. „Perspektivisch ist er auf lange, lange Sicht der Beste. Wir werden es umbiegen. Das ist der einzige Weg“, sagte Terry. „Ich bin mir sicher, dass er am Ende der Saison noch Trainer sein wird. Und auch lange nachdem ich meine Karriere beendet habe.“

Nur 15. in der Premier League

Doch der englische Meister steckt tief in der sportlichen Krise. In der Liga sind die Londoner nur Tabellenfünfzehnter. Und auch in der Champions League stehen die Blues mit vier Punkten als Vorrundendritter unter Druck. Nur mit einem Sieg gegen Kiew würde Chelsea an den Ukrainern vorbeiziehen auf Platz zwei vorbeiziehen. Eine Niederlage dagegen würde fast das sichere Aus bedeuten.

„Unsere Situation ist nicht phänomenal. Aber ich denke, dass wir Erster in unserer Gruppe werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns für die K.o.-Runde qualifizieren werden“, sagte der gewohnt selbstsichere portugiesische Startrainer. Immerhin gibt auch Mourinho zu, dass nicht alles nach Plan läuft. „Wenn man mein Level erreicht hat, kann man nur von sich selbst lernen“, kommentierte der Coach. „Ich versuche jeden Tag, ein besserer Trainer zu sein.“

dpa

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