Weltfußballer-Wahl

Ronaldo zählt Ribéry nicht zu den Favoriten

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Ronaldo

Rio de Janeiro - In einem Interview spricht Ronaldo nicht nur über seine Favoriten für die WM, sondern auch für die Weltfußballer-Wahl. Die Antwort dürfte Franck Ribéry nicht schmecken.

Der frühere brasilianische Stürmerstar Ronaldo rechnet seinem Land sowie Deutschland und Spanien die größten Chancen auf den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zu. Noch deutlicher fällt die Prognose des heute 37 Jahre alten Weltmeisters von 1994 und 2002 zur Wahl des Weltfußballers 2013 aus: Lionel Messi werde das Rennen machen, sagte der WM-Botschafter der Nachrichtenagentur dpa in einem Interview. Cristiano Ronaldo habe den Titel auch verdient. Franck Ribéry sieht er offenbar nicht als Favorit.

Wer gewinnt die WM 2014 in Brasilien?

Ronaldo: Brasilien, Deutschland oder Spanien sind für mich die drei Favoriten. Ich denke, sie werden die Protagonisten der WM sein. Die Deutschen sind bei einer WM immer Favoriten. Und wenn sie in einem Finale oder auch schon vorher gegen Brasilien spielen, kann man das Ergebnis nicht voraussagen. Ich sehe auch Brasilien sehr stark, vor allem nach dem Confederations Cup, den sie mit sehr gutem Fußball gewonnen haben.

Sie selbst waren zweimal Weltfußballer. Wer holt den Titel des Jahres 2013?

Ronaldo: Ich glaube, Messi gewinnt erneut. Aber auch Cristiano Ronaldo könnte es werden. Wie Messi spielt er schon seit einigen Jahren einen sensationellen Fußball. Die Kriterien sind individuell. Wenn die Spieler während des gesamten Jahres herausragen, haben sie die Trophäe verdient, auch wenn sie keinen Titel gewonnen haben. Es stimmt aber auch, dass ein Titel bedeutet, dass ein Spieler für seine Mannschaft entscheidend gewesen ist. Ich denke, Cristiano hat es ebenso verdient wie Messi. Die beiden sind zweifellos die besten Spieler der Welt. Jeder von ihnen wäre ein würdiger Gewinner.

Alle Weltfußballer seit 1982

Alle Weltfußballer seit 1982

Was sagen sie zur Verletzung Messis?

Ronaldo: Messi hat als Hauptfigur der Fußballwelt in den vergangenen fünf Jahren sehr viele Spiele bestritten. Die jetzige Verletzung ist nicht so schwer. Sie lässt ihn zwar viele Spiele verpassen, aber vielleicht kann er sich so etwas erholen und die Akkus aufladen.

dpa

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