Brasilianische Meisterschaft

Rios Bürgermeister kündigt Rückkehr der Fans ins Maracanã an

Zu Beginn der Corona-Krise wurde am legendären Maracanã ein provisorisches Krankenhaus (rechts unten) errichtet. Foto: Rogério Santana/GOVERNO DO ESTADO DO RIO DE JANEIRO/dpa
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Zu Beginn der Corona-Krise wurde am legendären Maracanã ein provisorisches Krankenhaus (rechts unten) errichtet. Foto: Rogério Santana/GOVERNO DO ESTADO DO RIO DE JANEIRO/dpa

Rio de Janeiro (dpa) - Inmitten der Corona-Pandemie will die Stadtverwaltung der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro wieder Fußball-Zuschauer ins berühmte Maracanã-Stadion lassen.

"Am 4. Oktober werden wir das erste Spiel der brasilianischen Meisterschaft nach der Pandemie mit Fans haben", sagte Rios Bürgermeister Marcelo Crivella in einer Pressekonferenz am 18. September.

Laut Spielplan findet an dem Tag die Partie zwischen Flamengo Rio de Janeiro und Athletico Paranaense statt. Bürgermeister Crivella zufolge sollen 20.000 Zuschauer, ein Drittel der vollen Auslastung des Maracanã, zugelassen werden. Der Brasilianische Fußballverband (CBF) muss noch zustimmen.

"Wir werden einen Appell an die CBF richten", sagte Crivella. Das größte Problem Rio de Janeiros heute seien vielleicht die großen Ansammlungen von Menschen ohne Maske am Strand. "20.000 Leute im Maracanã sind 20.000 weniger Leute am Strand." Vor allem am Wochenende ist es schwer, die Bewohner der Stadt dazu zu bringen, zu Hause zu bleiben. Dann füllen sich Strände und Bars.

Brasilien ist zusammen mit den USA und Indien eines der von Corona am stärksten betroffenen Länder. Das Land hat inzwischen 4,5 Millionen Infizierte und mehr als 135.000 Tote. Nach Daten der Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro verzeichnete die Stadt Rio bis zum 18. September 97.612 Infizierte, 10.449 Patienten sind gestorben.

Dennoch war Rio auch bereits bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Regionalmeisterschaft vorgeprescht, was zu Protesten und Spielverlegungen geführt hatte. Diesmal drohte der SC Corinthians, in der Meisterschaft nicht mehr zu spielen, wenn nur in Rio Zuschauer zugelassen werden würden.

© dpa-infocom, dpa:200919-99-623713/2

Bericht Globoesporte

Bericht Agência Brasil

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