Freiburg nur Remis - Braunschweig und Leipzig siegen

Der KSC erkämpfte im Baden-Derby gegen den SC Freiburg einen Punkt. Foto: Uli Deck
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Der KSC erkämpfte im Baden-Derby gegen den SC Freiburg einen Punkt. Foto: Uli Deck
Braunschweigs Mirko Boland (M) war mit seinem Doppelpack der Matchwinner gegen Union Berlin. Foto: Peter Steffen
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Braunschweigs Mirko Boland (M) war mit seinem Doppelpack der Matchwinner gegen Union Berlin. Foto: Peter Steffen
Leipzigs Davie Selke jubelt über seinen zweiten Treffer gegen Nürnberg. Foto: Jan Woitas
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Leipzigs Davie Selke jubelt über seinen zweiten Treffer gegen Nürnberg. Foto: Jan Woitas
Der VfL Bochum hat sich bei der SpVgg Greuther Fürth mit 5:0 durchgesetzt. Foto: Daniel Karmann
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Der VfL Bochum hat sich bei der SpVgg Greuther Fürth mit 5:0 durchgesetzt. Foto: Daniel Karmann
Der FC St. Pauli kassierte im heimischen Millerntorstadion gegen Sandhausen eine 1:3-Niederlage. Foto: Axel Heimken
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Der FC St. Pauli kassierte im heimischen Millerntorstadion gegen Sandhausen eine 1:3-Niederlage. Foto: Axel Heimken
Die Heidenheimer Spieler freuen sich nach dem Abpfiff über ihren 4:0-Auswärtssieg. Foto: Frank Rumpenhorst
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Die Heidenheimer Spieler freuen sich nach dem Abpfiff über ihren 4:0-Auswärtssieg. Foto: Frank Rumpenhorst

Die letzten Minuten in Karlsruhe waren nichts für schwache Nerven. Am Ende trennen sich der KSC und der SC Freiburg remis. Braunschweig und Leipzig rücken im Gleichschritt an die Aufstiegsränge heran.

Berlin (dpa) - Der SC Freiburg hat in der 2. Fußball-Bundesliga die Rückkehr auf Platz eins um Sekunden verpasst. Durch das 1:1 (0:0) im 28. Baden-Derby beim Karlsruher SC verlor der Bundesliga-Absteiger letztlich die Spitzenposition an den VfL Bochum.

Der neue Tabellenführer hatte bereits am Samstag den ersten Platz durch einen 5:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth erklommen.

Immerhin blieben die nun zweitplatzierten Freiburger auch im siebten Spiel nacheinander unbesiegt. Die Tore in einer schwachen, taktisch geprägten Begegnung fielen erst ganz spät. Nils Petersen brachte den SC in der 89. Minute mit seinem neunten Treffer der Spielzeit glücklich in Führung. Doch praktisch im Gegenzug glich Vadim Manzon zum 1:1 für den KSC noch aus (90+1.). "Bitter, vorher hätten wir das 0:0 unterschrieben. So sind wir allerdings etwas enttäuscht", sagte SC-Torwart Alexander Schwolow bei Sky zum späten Ausgleich.

RB Leipzig ist nach zuletzt drei Remis wieder ein Sieg gelungen. Der Aufstiegsaspirant bezwang den 1. FC Nürnberg mit 3:2 (3:0) und rückte näher an die Aufstiegsplätze heran. Mit nun 17 Zählern belegen die Sachsen Platz fünf. Die frühe Rote Karte für Nürnbergs Georg Margreitter wegen Notbremse (6.) wussten die Leipziger für sich zu nutzen. Dem 1:0 durch Dominik Kaiser (8./Foulelfmeter) ließ Davie Selke einen Doppelpack (11./16.) zum 3:0 folgen. Für den Ex-Bremer waren das die Saisontreffer fünf und sechs. Dave Bulthuis (62.) und Niclas Füllkrug (76.) verkürzten auf 2:3 und bescherten den Leipzigern aufregende Schlussminuten. "Mit dem 2:3 haben die Nürnberger noch einmal Lunte gerochen und wir haben Nerven gezeigt", kommentierte RB-Coach Ralf Rangnick.

Eintracht Braunschweig ist durch den 2:1 (1:1)-Sieg gegen 1. FC Union Berlin an die Aufstiegsränge herangerückt. Nach dem fünften Erfolg im siebten Spiel belegen die Niedersachsen mit 17 Punkten Platz vier. Mirko Boland sorgte mit einer Kopfball-Bogenlampe und einem abgefälschten Fernschuss (16./79.) für den glücklichen Erfolg. Der Ex-Braunschweiger Benjamin Kessel (27./Foulelfmeter) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Matchwinner Boland sprach anschließend von einem "nicht unverdienten" Sieg. Sein Team habe den "Dreier mit aller Macht" gewollt.

Bochum fand nach einer Schwächephase von vier Spielen ohne Sieg beeindruckend in die Erfolgsspur zurück. Torjäger Simon Terodde schraubte sein Konto mit einem Doppelpack beim Kantersieg in Fürth auf acht Treffer. "Wenn man sieht, dass Fürth vorher viermal gewonnen hat und wir vier Spiele nicht gewonnen hatten, ist unser Erfolg vielleicht eine kleine Überraschung", sagte Terodde und fügte hinzu: "Wir müssen das jetzt richtig einschätzen und dürfen nicht denken, dass wir schon die Größten sind." Auf Platz eins steht der VfL dennoch.

Der FC St. Pauli kassierte im Kampf um die Tabellenspitze einen Dämpfer. Das 1:3 gegen den SV Sandhausen bedeutete die erste Heimniederlage für die Hamburger. "Wer weiß, wofür diese aus meiner Sicht unglückliche Niederlage gut ist. Vielleicht um auf dem Teppich zu bleiben. Und für die Erkenntnis, dass wir immer an unserem Limit sein müssen, um in dieser Liga zu punkten", meinte Trainer Ewald Lienen. St. Pauli bleibt trotz der zweiten Saisonniederlage auf Platz drei.

Konrad Fünfstück tut dem 1. FC Kaiserslautern gut. Mit dem neuen Trainer haben die Pfälzer nach dem Sieg gegen Bochum auch Fortuna Düsseldorf bezwungen. Trotz des 3:0 am Freitagabend wollte der FCK-Coach nicht zu viel Euphorie aufkommen lassen. "Ich bin da vorsichtig. Die Mannschaft hat heute ein gutes Spiel gemacht, aber wir machen einen Schritt nach dem anderen." In der Tabelle verbesserte sich der FCK auf den 9. Platz. Der TSV 1860 München wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Bei Arminia Bielefeld reichte es trotz Führung nur zu einem 1:1.

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Tabelle 2. Bundesliga

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