Real-Aus im Achtelfinale - FC Barcelona locker weiter

Während die Spieler von Atlético Madrid im Hintergrund feiern, schieben die Real-Profis Frust. Foto: Kiko Huesca
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Während die Spieler von Atlético Madrid im Hintergrund feiern, schieben die Real-Profis Frust. Foto: Kiko Huesca
Vor dem Spiel bekam Weltfußballer Cristiano Ronaldo den Ballon d&#39Or. Foto: Ballesteros
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Vor dem Spiel bekam Weltfußballer Cristiano Ronaldo den Ballon d'Or. Foto: Ballesteros
Fernando Torres (2.v.l) traf nach nicht mal 50 Sekunden für Atlético. Foto: Ballesteros
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Fernando Torres (2.v.l) traf nach nicht mal 50 Sekunden für Atlético. Foto: Ballesteros
Sergio Ramos jubelt nach seinem Treffer zum 1:1. Foto: Kiko Huesca
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Sergio Ramos jubelt nach seinem Treffer zum 1:1. Foto: Kiko Huesca
Real-Star Gareth Bale (l) im Kopfballduell mit Diego Godin. Foto: Kiko Huesca
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Real-Star Gareth Bale (l) im Kopfballduell mit Diego Godin. Foto: Kiko Huesca
Direkt nach der Halbzeitpause traf erneut Fernando Torres. Foto: Ballesteros
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Direkt nach der Halbzeitpause traf erneut Fernando Torres. Foto: Ballesteros
Cristiano Ronaldo (M.) traf per Kopf zum 2:2. Foto: Kiko Huesca
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Cristiano Ronaldo (M.) traf per Kopf zum 2:2. Foto: Kiko Huesca
Der FC Barcelona konnte sich leisten mit einer B-Mannschaft zu spielen. Foto: Morell
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Der FC Barcelona konnte sich leisten mit einer B-Mannschaft zu spielen. Foto: Morell

Madrid (dpa) - Die Titelverteidigung in der Copa del Rey kann die Superstar-Truppe von Real Madrid abschreiben. Mit zwei Blitztoren besiegelte Atlético-Rückkehrer Fernando Torres dem Stadtrivalen Madrid fast im Alleingang das peinliche Aus bereits im Achtelfinale des spanischen Pokalwettbewerbs.

Trotz Top-Besetzung mit dem frischgekürten Weltfußballer Cristiano Ronaldo und Weltmeister Toni Kroos kam Real vor heimischer Kulisse nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Zu wenig nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel bei Atlético, das in der nächsten Runden auf den FC Barcelona trifft, in der vergangenen Woche. "Wir haben es bis zum Schluss versucht. Aber Atlético war besser", räumte Reals Marcelo ein: "Wir waren sehr nervös zu Beginn. Wir hätten konzentrierter sein müssen."

Denn nur knapp 50 Sekunden brauchte Torres, um die Real-Anhänger im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu zu schocken. Nach einer Vorlage von Antoine Griezmann traf der von 2001 bis 2007 schon mal für Atlético aktive Torres mit einer Direktabnahme in den Winkel. Es war sein erster Treffer seit der Rückkehr im Winter für den Real-Rivalen.

Damit mussten die Gastgeber mindestens drei Treffer erzielen, um noch weiterzukommen. Und das gegen den Meister, der bereits die vergangenen drei Duelle gegen Real für sich entschieden hatte. Das war dem Arbeiterclub zuletzt 1950 gelungen.

Die Hausherren machten mächtig Druck und glichen durch Kapitän Sergio Ramos (20.) nach einer Kroos-Ecke aus. Ronaldo konnte aber insgesamt drei Chancen im ersten Spielabschnitt nicht nutzen, entweder war Gäste-Keeper Jan Oblak dazwischen oder ein Abwehrspieler der Stadtkonkurrenten.

Torres, der nach seinen Jahren beim FC Chelsea ein wenig erfolgreiches Intermezzo beim AC Mailand hingelegt hatte und zu Atlético zurückkehrte, machte es unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit besser. Nach einem schweren Abspielfehler von Ramos legte erneut Griezmann vor, Torres vollendete. "Ich habe hier noch nie getroffen, und nun auch noch doppelt", stellte Torres fest. Zur Belohnung durfte er vorzeitig nach nicht mal einer Stunde vom Platz und sich von seinen Mitspielern feiern lassen.

Das 2:2 von Ronaldo (54.) mit dem Kopf auf Vorarbeit von Gareth Bale hatte keine Bedeutung mehr. Kroos' Weltmeister-Kollege Sami Khedira kam beim Tabellenführer der Primera Division nicht zum Einsatz.

Damit kommt es bereits in der Runde der besten Acht zu einem weiteren Kracher. Denn Atlético wird auf den FC Barcelona treffen. Nach dem 5:0 im Hinspiel war das Erreichen der nächsten Runde für die Katalanen am Donnerstag beim FC Elche nur noch eine Formsache. Mit Marc-André ter Stegen im Tor setzte sich das Team erneut klar mit 4:0 durch. Stars wie Lionel Messi wurden geschont und kamen nicht zum Einsatz.

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