Podolski "sehr traurig" über vermeintliches Abseitstor

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Lukas Podolski ärgerte sich über das vermeintliche Abseitstor.

Istanbul - Lukas Podolski hat mal wieder getroffen - und das in einem sehr wichtigen Spiel. Und doch ist die Enttäuschung groß, die Spielszene aus dem Derby zwischen Galatasaray Istanbul und Fenerbahce wird heiß diskutiert.

Was war passiert? Podolski sprintete nach einem Steilpass von Wesley Sneijder los, traf per Flachschuss und drehte zum Torjubel ab. Die Freude währte nur kurz, der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Eine spielentscheidende Szene, denn das Derby am Mittwochabend endete 0:0.

"Es war kein Abseits und hätte das 1:0 sein müssen. Sehr traurig", schrieb Podolski auf Twitter. Der frühere Schiedsrichter Erman Toroglu sprach in einer Fernsehsendung ebenfalls von einem "klaren Tor". So blieb Galatasaray auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg.

Auch für Podolski selbst wäre das Tor ein Befreiungsschlag gewesen. So aber blieb der ehemalige Kölner während seiner vergangenen fünf Einsätze ohne Torerfolg. Mit zehn Ligatreffern ist er zwar immer noch Top-Torschütze der "Löwen", musste sich in den vergangenen Wochen aber viel Kritik für seine Leistungen anhören.

Trotzdem kann der Nationalspieler wohl mit einer Teilnahme an der Europameisterschaft 2016 rechnen. Bundestrainer Joachim Löw hat in der Vergangenheit mehrmals betont, weiter auf Podolski zu setzen.

dpa

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