Zweitliga-Zusammenfassung

KSC patzt gegen Bochum - St. Pauli im Aufwind

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Paulis Torwart Philipp Tschauner (l) und Christopher Buchtmann jubeln nach dem Spiel im Sparkassen-Erzgebirgsstadion in Aue mit den Fans.

München - Der KSC hat mit einem Unentschieden gegen Bochum den Sprung auf Platz drei in der 2. Liga verpasst. Neuer Vierter ist der FC St. Pauli nach einem Sieg in Aue. Im Tabellenkeller gab es ein Remis zwischen Bielefeld und Dresden.

Dämpfer für den KSC, Hochstimmung beim FC St. Pauli: Zum Auftakt des letzten Hinrunden-Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga haben die Hanseaten am Freitag die Hürde bei Erzgebirge Aue gemeistert und mit dem 2:0 (2:0) ihren vierten Auswärtssieg perfekt gemacht. Dagegen kam der Karlsruher SC daheim gegen den VfL Bochum nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste den Sprung auf Platz drei. Im Tabellenkeller trennten sich Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden 1:1 (0:0).

Mit einem Sieg am Samstag gegen den FSV Frankfurt kann Spitzenreiter 1. FC Köln die Herbstmeisterschaft perfekt machen. Bei einem Ausrutscher der „Geißböcke“ dürfen sich aber auch die SpVgg Greuther Fürth sowie der 1. FC Kaiserslautern noch Hoffnungen auf den Halbzeit-Meistertitel machen.

Drei Heimsiege in Serie hatte Aufsteiger Karlsruhe zuletzt feiern können, gegen die Gäste aus dem Ruhrgebiet tat sich das Überraschungsteam aber schwer. Nur wenig lief nach vorne zusammen, Torchancen waren Mangelware. Am Ende mussten sich beide Teams mit einem Punkt zufriedengeben. Während Karlsruhe den Sprung auf Platz drei verpasste, bleibt Bochum im Mittelfeld der Tabelle. „Unter dem Strich kann man mit dem Punkt leben. Das ist okay für uns“, sagte KSC-Coach Markus Kauczinski beim TV-Sender Sky.

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Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte St. Pauli in Aue in der Anfangsphase. Erst sah alles nach einem frühen Rückstand aus, doch Keeper Philipp Tschauner parierte einen Foulelfmeter von Jakub Sylvestr (6. Minute). Nur wenig später durften die Hanseaten noch kräftiger jubeln, als Fin Bartels fein zur Führung einschoss (8.).

Und es kam noch besser für die Gäste, als Michael Gregoritsch erhöhte (25.). Nach dem Wechsel stemmte sich Aue gegen die drohende Heimpleite, doch St. Pauli überstand alle gefährlichen Situationen. Aue steckt weiter im unteren Mittelfeld fest.

Vier Tage nach dem Sieg beim FSV Frankfurt verpasste Aufsteiger Bielefeld knapp den nächsten Dreier. Marc Lorenz brachte die Hausherren in Front (60.), als er einen Freistoß aus spitzem Winkel ins Tor zirkelte. Joker Mohamed Aoudia traf aber noch zum Ausgleich (90.+2) für die Gäste. „Das ist unfassbar bitter“, sagte Arminia-Profi Patrick Schönfeld.

dpa

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