Sie hielten ein Versprechen nicht ein

Papst soll Argentiniens Elf ins Gewissen reden

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Papst Franziskus soll Hilfestellung bei Argentiniens Fußballern leisten.

Buenos Aires - Papst Franziskus soll die argentinische Fußball-Nationalelf zu einer Wallfahrt bewegen, um deren Pechsträhne seit dem Weltmeistertitel 1986 zu beenden.

Damals hätten Diego Maradona und seine Teamkollegen vor dem Turnier die Heilige Jungfrau von Tilcara in Nordargentinien besucht und eine erneute Pilgerfahrt versprochen, falls sie den Pokal gewinnen sollten, berichtete der Wallfahrtsleiter von Tilcara, Felix Perez, laut argentinischen Medien. Die Argentinier besiegten Deutschland im Endspiel mit 3:2, erfüllten aber nicht ihr Gelübde. Seitdem blieb die Nationalmannschaft 27 Jahre ohne WM-Titel.

„Das ist wie eine Bank Gottes. Wenn du nicht bezahlst, bekommst du keinen Kredit mehr“, sagte Perez. Er wolle um eine Audienz bei seinem Landsmann auf dem Papstthron bitten. Franziskus, selbst Fußballfan, solle auf die alte Nationalmannschaft einwirken, die versprochene Wallfahrt nach Tilcara nachzuholen.

KNA

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