Badener nun Dritter

Paderborn patzt, KSC träumt vom Aufstieg

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Jubel beim Karlsruher SC: Dominic Peitz trifft zum 1:0

München/Karlsruhe - Patzer des SC Paderborn, Fortsetzung der Erfolgsserie für den Karlsruher SC: Die Ostwestfalen verspielen gegen 1860 ihre Führung, die Badener rücken auf Rang drei vor.

In den Samstagsspielen verpassten die Ostwestfalen aus Paderborn durch ein 2:2 (2:0) bei 1860 München den sechsten Dreier in Folge und den Sprung auf Platz zwei. Der SCP gab eine 2:0-Führung aus der Hand. Der KSC kam zu Hause gegen den SV Sandhausen zu einem 2:1 (0: 0)-Sieg und ist jetzt Tabellendritter.

Daniel Bierofka (81.) und Yuya Osako (86.) trafen in München für die Löwen. Die Tore für Paderborn vor 13.800 Zuschauern erzielten Mario Vrancic (5.) und Alban Meha (18.) per direktem Freistoß.

Nach der schnellen Führung bestimmten die Gäste in der Allianz Arena klar das Geschehen. Die Mannschaft wirkte ideenreicher und zweikampfstärker als die Sechziger, die große Probleme hatten, die Paderborner überhaupt mit ihrer zögerlichen Spielweise in Gefahr zu bringen. Der SCP ließ über weite Strecken Ball und Gegner laufen. Erst am Ende bäumte sich München auf und kam zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich.

Die Treffer für den Ex-Bundesligisten aus Karlsruhe erzielten Dominic Peitz (51.) und Rouwen Hennings (79., Foulelfmeter). Sandhausens Florian Hübner (73.) sah wegen einer angeblichen Tätlichkeit eine äußerst umstrittene Rote Karte. Dennoch kamen die Gäste noch zum Anschlusstreffer durch Nicky Adler (87.).

In Karlsruhe entwickelte sich in der ersten Halbzeit das typische Geplänkel zweier defensivstarker Mannschaften. Keine Tore, kaum Chancen oder aufregende Szenen sahen die 13.322 Zuschauer - insgesamt also eine Begegnung auf sehr schwachem Niveau. Das Spiel fand somit in erster Linie zwischen den beiden Strafräumen statt. Nicht einmal Standardsituationen sorgten für Gefahr.

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Nach dem Wiederanpfiff wirkte der Treffer von Peitz wie eine Initialzündung. Plötzlich nahm die Partie Fahrt auf. Bei einem Konter hätte der KSC für die Vorentscheidung sorgen können, doch Selcuk Alibaz vertändelte den Ball kläglich (54.). Das hätte sich beinahe gerächt, denn Sandhausen drängte auf den Ausgleich. Glück hatten die Gastgeber, als Marco Thiede gleich zweimal an Karlsruhes Torhüter Dirk Orlishausen scheiterte.

sid

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