Niersbach gegen Einführung des Videobeweises

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Wolfgang Niersbach ist gegen den Videobeweis. Foto: Wolfgang Kumm

St. Julian's/Malta (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lehnt die Einführung des Videobeweises im Fußball ab.

"Der Videobeweis führt doch nicht zum Erfolg. Es gibt jedes Wochenende fünf andere Szenen. Der Videobeweis wird nie kommen, weil es so viele strittige Szenen gibt", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes am Rande der UEFA-Tagung in St. Julian's/Malta.

Die hitzige Debatte nach dem Elfmeter-Geschenk für Rekordmeister Bayern München beim 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg am vergangenen Samstag kann Niersbach zwar nachvollziehen. "Doch selbst in der Szene, die für mich klar war, gibt es immer noch Leute, die anders diskutieren."

Solche Fehlentscheidungen, die Schiedsrichter Knut Kircher im konkreten Fall auf ein Zeichen seines Assistenten Robert Kempter getroffen hatte, würden auch künftig zum Fußball gehören. "Es ist nun mal passiert. Derjenige, dem es am meisten leidtut, ist der Kempter", sagte Niersbach.

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