Beiersdorfer

Neuer HSV-Chef startet am Mittwoch

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Dietmar Beiersdorfer.

Hamburg - Der Hamburger SV darf auf ein Happy End hoffen. Der geplante Neubeginn in anderer Rechtsform soll nach einer Verzögerung noch Mitte dieser Woche starten - wenn es kein weiteres Störmanöver gibt.

Dem Neustart des Hamburger SV scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Die neue Fußball AG ist nach Angaben des Klubs am Montag ebenso ins Handelsregister eingetragen worden wie die neue Satzung des Stammvereins HSV e.V.. Der neue, starke Mann Dietmar Beiersdorfer soll seine Arbeit als Vorstandsvorsitzender der neuen AG noch an diesem Mittwoch aufnehmen.

„Wir freuen uns darüber, dass wir nach einwöchiger Verzögerung auch offiziell in den neuen Strukturen starten können“, sagte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt in einer Mitteilung des Vereins. Ursprünglich sollten der neue Vorstand und der neu gebildete Aufsichtsrat bereits am 1. Juli aktiv werden. Hintergrund der Verzögerung war die Anzeige des HSV-Mitgliedes Klaus Meetz.

Der alte Vorstand um Carl-Edgar Jarchow blieb dadurch länger als geplant im Amt. Er konnte nach Jarchows Angaben aber alle Verträge unterschreiben. Zuletzt war der von Hertha BSC ausgeliehene Stürmer Pierre-Michel Lasogga verpflichtet worden.

„Der Übergang zur Fußball-AG hätte mit einem sauberen Schnitt zum 1. Juli erfolgen sollen“, hatte Jarchow erklärt. Das passiere etwa zwei Wochen später. Nun soll es am Mittwoch so weit sein.

Der designierte AG-Vorsitzende Dietmar Beiersdorfer war laut Jarchow ohnehin in alle Entscheidungen eingebunden. Der ehemalige Spieler und Manager des Hamburger soll am Mittwoch auch offiziell bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Offen blieb am Montagabend, ob der ehemalige Volleyball-Nationalspieler Klaus Meetz weitere Schritte unternimmt, den Neustart mit juristischen Mitteln zu verhindern.

Die Mitglieder des HSV hatten nach der abgelaufenen Saison, in der nur knapp der erste Abstieg des Bundesliga-Gründungsmitglieds verhindert wurde, für eine Ausgliederung der Profiabteilung gestimmt. Damit soll der Neustart des mit rund 100 Millionen Euro verschuldeten Clubs erleichtert werden. Der HSV bereitet sich momentan in einem Trainingslager in China auf die neue Saison vor.

dpa

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