Beschimpfungen gegen Touré

Nach Rassismus-Eklat: UEFA ermittelt auch intern

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Yaya Touré (r.) beim Spiel in Moskau

Nyon - Nach den Ermittlungen gegen ZSKA Moskau wegen rassistischer Fan-Attacken gegen Yaya Touré hat die UEFA auch eine interne Untersuchung gestartet.

Auf Verlangen von Verbandspräsident Michel Platini solle geprüft werden, warum der Schiedsrichter bei der Champions-League-Partie des russischen Clubs gegen Manchester City am Mittwoch nicht das übliche Protokoll mit einem Matchabbruch als strengste Konsequenz genutzt habe. Das teilte die UEFA am Freitag mit.

Der ivorische Mittelfeldspieler Touré hatte sich während der Partie bei dem Unparteiischen Ovidiu Hategan über Affenlaute und Beschimpfungen aus dem Publikum beschwert. Der Rumäne nahm die Vorfälle in seinen Spielbericht auf, der an die UEFA-Disziplinarkommission geht, war aber ansonsten nicht weiter eingeschritten.

Das UEFA-Protokoll sieht folgende Maßnahmen bei rassistischen Ausschreitungen vor: Zunächst kann der Referee das Spiel unterbrechen und eine Stadiondurchsage anordnen. Sollten die Beleidigungen anhalten, hat der Referee die Möglichkeit, die Mannschaften für einen gewissen Zeitraum in die Kabinen zu schicken und danach die Partie abzubrechen. Der Kontroll- und Disziplinarausschuss soll sich am 30. Oktober mit der Angelegenheit befassen.

dpa

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