"Sehr viel Neid"

Nach Abrechnung mit den deutschen Fans - so revidiert Schürrle seine Aussagen

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So hart rechnet Weltmeister Schürrle mit den deutschen Fans ab

Nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham hat nun der ehemalige Nationalspieler Andre Schürrle  die deutschen Fußball-Fans kritisiert.

Update 9. August 2018:

Der ehemalige Nationalspieler Andre Schürrle hat seine Kritik an den deutschen Fußballfans revidiert und von einem Missverständnis gesprochen. "Diese Aussagen habe ich so nicht gemacht", schrieb der 27-Jährige am Donnerstagabend bei Twitter.

Vielmehr habe er sich "sachlich dazu geäußert, dass man als Nationalspieler und Weltmeister immer mit hohen Erwartungen konfrontiert wird und auch ich diese in Deutschland nicht immer erfüllen konnte", führte der Angreifer aus, der kürzlich zur Leihe von Borussia Dortmund zum Premier-League-Rückkehrer FC Fulham gewechselt ist: "Es war zuletzt aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht für mich, aber in England geht jetzt mein Blick nur nach vorn.

Dortmund- "Das größte Problem ist, dass es sehr viel Neid von den Fans gibt", sagte der 27-Jährige, der vom Bundesligisten Borussia Dortmund bis 2020 an den englischen Erstligisten FC Fulham ausgeliehen ist, im Interview mit der englischen Sun.

Er habe "kein einfaches Verhältnis" mit den BVB-Fans gehabt. Dies sei vor allem dem Neid geschuldet. "Das ist nicht leicht, besonders für einen deutschen Nationalspieler, der in der Vergangenheit Großes geleistet und nun Schwierigkeiten hat", sagte Schürrle.

Schürrle kritisiert deutsche Neid-Gesellschaft

Die deutsche Neid-Gesellschaft führte Schürrle auch als Grund an, warum viele Nationalspieler lieber ins Ausland gehen. "Wenn du nicht für Bayern München spielst und immer gewinnst, ist es schwierig", sagte er.

Dennoch übte der frühere Nationalspieler auch Selbstkritik: "Vielleicht kam der Wechsel nach Deutschland zu früh, ich hätte länger bei Chelsea bleiben sollen." Im Februar 2015 war Schürrle für 32 Millionen Euro aus London zum VfL Wolfsburg gewechselt. Für den BVB, der 30 Millionen zahlte, kam er in 51 Einsätzen auf acht Tore und neun Vorlagen.

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