Millionen-Rückzahlung von DFB bewusst falsch deklariert

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Millionen-Rückzahlung von DFB bewusst falsch deklariert. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Die Rückzahlung des dubiosen Darlehens über zehn Millionen Franken (6,7 Millionen Euro) durch den Deutschen Fußball-Bund an den französischen Geschäftsmann Robert Louis-Dreyfus ist durch die deutschen WM-Organisatoren bewusst verschleiert wurden.

Zu dieser Erkenntnis kommen die vom DFB beauftragten Prüfer der Kanzlei Freshfields.

Wie deren Experte Christian Duve am Freitag bei einer Pressekonferenz sagte, hätten die damaligen WM-OK-Mitglieder Horst R. Schmidt und Theo Zwanziger ihren Plan im April 2005 umgesetzt, die Rückzahlung über eine fingierte Überweisung an ein FIFA-Konto vorzunehmen. Der Betrag wurde als Zuschuss für die geplante WM-Gala an den Weltverband deklariert.

Von dem FIFA-Konto floss die Summe dann an ein Konto von Louis-Dreyfus weiter. Als die WM-Gala im Januar 2006 abgesagt wurde, habe es vom DFB keine Rückzahlungsforderung gegeben. Louis-Dreyfus hatte dem DFB drei Jahre zuvor den Betrag von 10 Millionen Franken geliehen. Laut Freshfields floss das Geld anschließend über ein Schweizer Konto nach Katar.

Das DFB-Präsidium

DFB-Pk

1. Spiegel-Bericht zur Affäre

Freshfields

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