Vertrag hat besondere Klausel

Medien: DFB mit Löw bereits einig

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Joachim Löw soll sich mit dem DFB auf eine Vertragsverlängerung geeinigt haben.

München - Joachim Löw soll sich mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits auf eine Vertragsverlängerung bis 2016 geeinigt haben. In dem neuen Vertrag gebe es anscheinend eine Sonderklausel.

Die deutschen Nationalspieler verfolgen die im Anschluss an eine erfolgreiche WM-Qualifikation geplante Vertragsverlängerung mit der Sportlichen Leitung um Bundestrainer Joachim Löw unaufgeregt. „Die Mannschaft arbeitet mit dem Trainer und seinem Team sehr gut zusammen“, berichtete Kapitän Philipp Lahm im Anschluss an den 3:0-Sieg der DFB-Auswahl am Freitagabend in München gegen Österreich und ergänzte: „Wir konzentrieren uns auf die WM. Was mit Verträgen ist, ist für die Mannschaft nicht interessant.“

Präsident Wolfgang Niersbach hatte schon vor längerer Zeit die Absicht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bekundet, die nach der WM 2014 auslaufenden Kontrakte mit dem Team um Löw und Manager Oliver Bierhoff auszudehnen. Die „Bild“-Zeitung berichtete am Samstag, der Verband habe sich mit Löw, Bierhoff und Torwartcoach Andreas Köpke auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2016 geeinigt. Diese werde aber erst nach der erfolgreichen WM-Qualifikation verkündet.

Bierhoff hatte das schon vor der Partie in München angedeutet. „Wir reden ja ständig. Man redet, hat großes Vertrauen, spricht über verschiedene Varianten, ohne in Vertragsverhandlungen einzutreten“, erklärte der Manager im Vorfeld des Spiels gegen Österreich und betonte: „Das Team Löw, Flick, Bierhoff, Köpke hat gut funktioniert.“

Hansi Flick dürfte jedoch nach der WM als Assistenztrainer ausscheiden und als Wunschkandidat des DFB auf den vakanten Posten des Sportdirektors wechseln. „Die Aufgabe ist sehr interessant, aber es gibt wichtigere Dinge im Moment“, äußerte Flick zu seiner Zukunft in München. Erst nach der WM-Qualifikation wollen der DFB und die Sportliche Leitung um Löw öffentlich eindeutige Fakten schaffen.

Angeblich ist sich DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock aber schon mit Löw-Berater Harun Arslan grundsätzlich über eine weitere Zusammenarbeit einig. Der Vertrag beinhaltet wohl auch eine beidseitige Ausstiegsklausel nach der WM im kommenden Jahr in Brasilien.

dpa

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