Nach langer Verletzungspause

Gomez gibt Comeback - Florenz verliert

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Mario Gomez hat nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback für den AC Florenz gegeben

Florenz - Mario Gomez hat beim AC Florenz nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback gefeiert. Die 1:2 (0:1)-Niederlage seines Klubs vermochte der Nationalstürmer aber nicht verhindern.

Bitteres Comeback für Mario Gomez: Der deutsche Fußball-Nationalstürmer, der in der 68. Minute nach fünfmonatiger Verletzungspause erstmals wieder eingewechselt wurde, konnte die 1:2 (0:1)-Heimpleite des AC Florenz gegen den direkten Verfolger Inter Mailand nicht verhindern. Für die Fiorentina war es am 24. Spieltag der Serie A die sechste Niederlage, der Vorsprung des Tabellenvierten (44 Punkte) auf Inter (39) beträgt nur noch fünf Zähler.

Die beiden Argentinier Rodrigo Palacio (34.) und Mauro Emanuel Icardi (65.) trafen für die Lombarden, der Kolumbianer Juan Guillermo Cuadrado (46.) hatte zwischenzeitlich für Florenz ausgeglichen.

Gomez, der sein letztes Spiel am 15. September bestritten hatte, war nach langer Pause nicht in Bestform, löste jedoch Enthusiasmus bei seinen Fans aus, die ihn begeistert feierten. Angefeuert wurde Gomez von der Tribüne aus auch von Klubbesitzer Diego Della Valle und dem Bürgermeister von Florenz, Matteo Renzi, der voraussichtlich Anfang kommender Woche zum neuen italienischen Regierungschef aufrücken wird.

„Gomez spielt über 20 Minuten lang nach fünf Monaten. Bei der Bewertung seiner Leistung muss man nicht nur die lange Pause, sondern auch die Schwierigkeiten des Spiels berücksichtigen. Trotzdem hat Gomez einige gute Gelegenheiten genutzt, um sich ins Licht zu stellen“, kommentierte die Gazzetta dello Sport.

Der 28-jährige Gomez hatte nach nur fünf Pflichtpartien für seinen neuen Arbeitgeber nach dem Wechsel von Triple-Gewinner Bayern München zuerst ein Innenband-Teilriss im Knie außer Gefecht gesetzt, dann eine Sehnenentzündung. Erst vor zehn Tagen hatte er wieder das Training mit der Mannschaft aufgenommen.

„Unter den Augen des künftigen italienischen Premiers Renzi wird die Fiorentina für Inter nie wirklich gefährlich. Gomez“ Rückkehr beflügelt jedoch die Herzen der Florentiner Fans„, schrieb die Tageszeitung La Repubblica. Fiorentinas Coach Vincenzo Montella setzte gegen Inter auch den ehemaligen Bundesligaprofi Marvin Compper ein, der jedoch nicht überzeugte.

Die teuersten Transfers der Bundesliga-Geschichte

Geld regiert die Welt - und auch die Transfergeschäfte im Fußball. Klicken Sie sich durch die Rangliste der teuersten Bundesliga-Transfers (die Ablösesummen beruhen teilweise auf Schätzungen). © picture alliance / dpa
Shinji Kagawa: Der Japaner kam 2010 für 350.000 € zu Borussia Dortmund und wechselte nach zwei erfolgreichen Jahren für 16 Millionen € im Sommer 2012 zu Manchester United. © picture alliance / dpa
Luiz Gustavo: 16 Millionen € ließen sich die Wolfsburgern den Brasilianer, der beim FC Bayern kaum mehr zum Zug kam, im August 2013 kosten. © picture alliance / dpa
Evanilson (r.): Der Rechtsverteidiger wechselte im Zuge des komplizierten Amoroso-Deals zum FC Parma. Rund 17 Millionen Euro war er den Italienern wert. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Luiz Gustavo: Wurde im Januar 2011 ohne das Wissen Ralf Rangnicks für 17 Millionen € nach München verkauft, Rangnick und Hoffenheim trennten sich kurz darauf. © picture alliance / dpa
Marco Reus: Als Borussia Dortmund im Januar 2012 den Wechsel von Marco Reus zur neuen Saison bekannt gab, hatten die Schwarz-Gelben das Tauziehen gegen den FC Bayern für sich entschieden und profitierten von Reus Ausstiegsklausel. 17,1 Millionen € erhielt Borussia Mönchengladbach. © picture alliance / dpa
Mesut Özil: Für 18 Millionen € wechselte Mesut Özil 2010 zu Real Madrid und erwies sich als richtiger Volltreffer für die Königlichen. © picture alliance / dpa
Nigel de Jong: 19 Millionen € spülte der Verkauf des Holländers an Manchester City im Januar 2009 in die Kassen des Hamburger Sportvereins; bis heute die höchste Ablöse, die der HSV je für einen Spieler bekommen hat. © picture-alliance/ dpa
Roy Makaay: Mit 19,7 Millionen € Ablöse war Roy Makaay 2003 der damalige Rekordeinkauf des FC Bayern. © picture alliance / dpa
Carlos Eduardo: Verließ die TSG Hoffenheim im Sommer 2010 für 20 Millionen € in Richtung Russland zu Rubin Kasan. © picture alliance / dpa
Emerson (l.): Wurde im Sommer 2000 vom AS Rom für umgerechnet 20 Millionen € von Bayer 04 Leverkusen losgeeist. © picture-alliance / dpa
Andre Schürrle (r.): 22 Millionen € mussten die "Blues" 2013 an Bayer 04 Leverkusen überweisen, um sich die Dienste des deutschen Nationalspielers zu sichern. © picture alliance / dpa
Kevin de Bruyne (Mitte): Mit dem jungen Belgier rüstet der VfL Wolsburg weiter auf. 22 Millionen € bezahlten die Wölfe im Januar 2014 für den belgischen Nationalspieler. © picture alliance / dpa
Manuel Neuer: Der Torwart wechselte 2011 unter lautstarken Protest vieler Bayernfans für 22 Mio € vom FC Schalke 04 an die Säbener Straße. © picture alliance / dpa
Arjen Robben: Der niederländische Flügelspieler wechselte 2009 für 24 Mio € von Real Madrid zu den Bayern. © picture alliance / dpa
Marcio Amoroso: Borussia Dortmund kaufte den Stürmer 2001 für 25 Mio € vom FC Parma. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Owen Hargreaves (l.): Der ehemalige Münchner wechselte 2007 für eine Ablösesumme von 25 Mio € zu seinem Lieblingsclub Manchester United. © picture-alliance/ dpa
Thiago Alcantara (l.): Der Spanier folgte seinem Ex-Trainer Pep Guardiola 2013 für 25 Mio € von Barcelona an die Isar. © picture alliance / dpa
Franck Ribery: Der Flügelflitzer kam 2007 für 25 Mio € von Olympique Marseille zum FC Bayern. © picture alliance / dpa
Diego: Der offensive Mittelfeldspieler wechselte 2009 für 27 Mio € von der Bremer Weser nach Italien zu Juventus Turin. © picture-alliance/ dpa
Henrich Mchitarjan (r.): Der Götze-Ersatz kam 2013 von Schachtjor Donezk zum Championsleague-Finalisten Borussia Dortmund.  © picture alliance / dpa
Mario Gomez: Der Nationalstürmer kam 2009 für die damalige Rekordsumme von 30 Mio € vom VfB Stuttgart nach München. © picture alliance / dpa
Edin Dzeko: Der ehemalige Wolfsburger verließ den Werksclub 2010 und wechselte für 37 Mio. € zu Manchester City. © picture alliance / dpa
Mario Götze: Kaum ein Wechsel schlug derart hohe Wellen in den letzten Jahren als der Transfer vom Dortmunder Youngster zu den Bayern. 37 Millionen € überwies der FC Bayern nach Dortmund. © picture alliance / dpa
Javier Martinez: Der Baske ist der bis dato teuerste Transfer in der Bundesligahistorie. Bayern München überwies 40 Millionen € an seinen Heimatclub Athletic Bilbao.  © picture alliance / dpa
Toni Kroos
Toni Kroos: Der gebürtige Greifswalder wechselte nach dem WM-Sieg mit Deutschland im Juli 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid. Angeblich 30 Millionen Euro soll der Transfer den Königlichen wert gewesen sein. © dpa

dpa/sid

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