Position bei der WM

Lahm will Klarheit von Löw

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Philipp Lahm will von Bundestrainer Joachim Löw „spätestens im Mai“ eine klare Ansage zu seiner Position bei der WM 2014 in Brasilien haben.

Hamburg - Philipp Lahm will von Bundestrainer Joachim Löw „spätestens im Mai“ eine klare Ansage zu seiner Position bei der WM 2014 in Brasilien haben.

Nach dem Ende der Bundesliga-Saison erwarte er im Verlauf des WM-Vorbereitungslehrgangs in Südtirol eine Entscheidung, ob er als Außenverteidiger oder Mittelfeldspieler eingesetzt werde, sagte der Mannschaftskapitän in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Beim FC Bayern München hat Lahm unter dem neuen Trainer Pep Guardiola seit Saisonbeginn überwiegend im Mittelfeld gespielt - und Gefallen an dem Wechsel gefunden: „Es fordert mich geistig, im Zentrum zu spielen. Ich habe viel mehr Ballkontakte. Als Außenverteidiger habe ich jede denkbare Situation schon erlebt.“

Die Entscheidung des Bundestrainers wird womöglich auch vom Fitnesszustand weiterer Mittelfeldspieler wie Bastian Schweinsteiger, Ilkay Gündogan oder Sami Khedira abhängen: Alle drei sind derzeit verletzt, am schwersten Khedira, der einen Kreuzbandriss auskuriert und womöglich bis zur WM nicht rechtzeitig fit wird. Mit Blick auf Schweinsteiger sagte Lahm, es hemme „jeden Spieler“, wenn der Körper nicht mitmache, „man ist im Kopf nicht mehr so frei“.

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Lahm rät deshalb Khedira, die Verletzung komplett auszukurieren und sich nicht von einem möglichen Verzicht auf die WM unter Druck setzen zu lassen: „Wenn er es am Ende nicht rechtzeitig schaffen sollte, wäre das schlimm für ihn, schlimm für unsere Mannschaft. Aber auch davon würde die Welt nicht untergehen. Wirklich schlimm wäre es, wenn er zu früh anfinge und danach doppelt so lange ausfiele.“

Lahm beschreibt im Spiegel-Gespräch auch seine Erfahrungen mit Spielern der jungen Generation. „Manchmal vermisse ich bei einigen jungen Spielern den Respekt vor den Älteren, etwa wenn es darum geht, wer vor und nach dem Training die Bälle oder Tore trägt. Etwas mehr Demut täte manchmal gut“, sagte er.

SID

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