2. Liga

KSC überrascht - Krisenduell torlos

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Akrobatische Einlagen - aber keine Tore: Das Krisenduell Bochum-Dresden gab es keine Sieger.

Köln - Der Karlsruher SC  hat den FC St. Pauli vor der Winterpause vom Aufstiegs-Relegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga verdrängt. Ohne den erhofften Befreiungschlag blieb das Krisenduell Bochum-Dresden.

Im Verfolgerduell am 19. Spieltag setzte sich der KSC in Hamburg mit 2:0 (0:0) durch und schob sich mit 31 Zählern aufgrund der besseren Torbilanz vor die punktgleichen Kiezkicker auf Rang drei. Den kann am Montag zum Abschluss der 1. FC Kaiserslautern (28) mit einem Sieg in Ingolstadt erobern.

Dynamo Dresden und der VfL Bochum  verpassten derweil im Krisenduell einen ersehnten Befreiungsschlag. Die beiden abstiegsbedrohten Teams trennten sich in Sachsen 0:0. Dresden steckt mit 21 Punkten und nur einen Sieg aus den vergangenen sechs Spielen weiter tief im Tabellenkeller, die nun seit vier Begegnungen sieglosen Bochumer (23) sind ebenfalls nicht weit von der Abstiegszone entfernt.

Aue steckt weiter tief in der Krise

Weiter tief in der Krise steckt auch Erzgebirge Aue. Beim SV Sandhausen  unterlagen die Sachsen mit 0:1 (0:1) und könnten am Wochenende erstmals in der laufenden Saison auf den Abstiegs-Relegationsplatz abrutschen. Der Tabellen-15. (21 Punkte) hat nur eins der vergangenen acht Spiele gewonnen, Sandhausen (27) ist dank des Treffers von David Ulm (31., Foulelfmeter) Siebter.

Den seit neun Spielen ungeschlagenen KSC brachte Ilian Micanski (63.) mit seinem vierten Saisontreffer auf die Siegerstraße, bevor kurz vor Spielende Manuel Torres (84.) für klare Verhältnisse sorgte.

Die 29063 Zuschauer am ausverkauften Millerntor sahen in einer intensiven Partie zunächst wenig Höhepunkte. Der KSC fand besser ins Spiel, dann übernahmen die Kiezkicker zusehends das Kommando. Strafraumszenen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Ein Distanzschuss von Marcel Halstenberg (44.) war die beste Chance der Hamburger, die KSC-Keeper Dirk Orlishausen aber entschärfte.

Im zweiten Durchgang mangelte es den Hausherren, die vier Tage zuvor 2:0 bei 1860 München gewonnen hatten, weiter an Kreativität gegen die defensiv diszipliniert auftretenden Badener. Das bestrafte Micanski: Nach einem Konter über die linke Seite staubte der Stürmer einen Abpraller ab. Torres' Treffer aus spitzem Winkel besiegelte den Erfolg der Gäste.

Dresden spielte ab der 70. Minute in Unterzahl: Mohamed Aoudia sah die Rote Karte, nachdem er Florian Jungwirth bei einem Luftzweikampf mit dem Ellenbogen getroffen hatte. Die Hausherren hatten dynamisch begonnen. Robert Koch (6.) setzte einen Distanzschuss über das Tor, Aoudia (18.) köpfte nach einer Flanke von Thorsten Schulz an den Pfosten.

SID

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