KSC bestätigt Wechsel

Kreuzer wird neuer HSV-Sportchef

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Oliver Kreuzer wird neuer HSV-Sportchef.

Hamburg - Von Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC zum Hamburger SV: Oliver Kreuzer wird neuer Sportchef an der Elbe. Das verkündete der HSV bei der Mitgliederversammlung.

Sportchef Oliver Kreuzer wechselt vom Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC zum Hamburger SV. Wie der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Ertel am Sonntag bei der Mitgliederversammlung verkündete, hat der KSC das Angebot des Bundesligisten angenommen. Der 47 Jahre alte Ex-Profi soll am 11. Juni seine Arbeit in der Hansestadt als Nachfolger von Frank Arnesen aufnehmen.

Am Samstagabend waren die Verhandlungen der HSV-Oberen Ertel, Christian Strauß und Carl-Edgar Jarchow in Berlin mit den Karlsruher Verantwortlichen um einen Wechsel von Kreuzer noch ergebnislos abgebrochen worden. Der HSV wollte zunächst nicht viel mehr als 100 000 Euro bezahlen, der KSC forderte eine Million. Im Endeffekt soll der Betrag bei mehr als einer halben Million Euro liegen.

Beim HSV trifft Kreuzer in Thorsten Fink einen alten Bekannten. Der HSV-Coach hatte nach der Trennung von Arnesen gefordert, der Neue müsse „gut zu mir passen“ und sich aus dem Urlaub heraus für Kreuzers Verpflichtung ausgesprochen. Beide haben zwar nicht für einen Verein gespielt, wohl aber für ein und denselben Club gearbeitet: 2006/07 waren Kreuzer als Sportdirektor und Fink als Junioren- und später Co-Trainer für kurze Zeit gleichzeitig für Red Bull Salzburg tätig.

KSC bestätigt Kreuzer-Wechsel zum Hamburger SV

Auch Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC hat den Wechsel von Sportdirektor Oliver Kreuzer zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV bestätigt. „Es waren harte und intensive Verhandlungen, die wir jetzt zu einem positiven Ende bringen konnten“, sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther am Sonntag. Der Vertrag mit Kreuzer, für den die Badener nach Angaben Wellenreuthers eine Ablöse in Höhe von fast einer Million Euro erhalten, werde zum 11. Juni beendet.

Die Leistungen des HSV beinhalten zu einer Barzahlung ein mit einem hohen Garantiebetrag für den KSC versehenes Freundschaftsspiel, teilte der Verein mit. Zudem seien weitere Extrazahlungen vereinbart, die das Abschneiden des HSV sowohl in nationalen als auch internationalen Wettbewerben berücksichtigten. „Wir sind so im Ergebnis nahezu bei dem von uns geforderten Betrag von einer Million Euro. Das war für uns wichtig, denn wir hatten hier wahrlich nichts zu verschenken“, erklärte Wellenreuther.

dpa

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