Korruptionsaffäre: Niersbach verteidigt Kaiser

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Wolfgang Niersbach verteidigt Franz Beckenbauer.

Sao Paulo - Im Zuge der Korruptionsaffäre um die Vergabe der WM 2022 wurde nun auch Franz Beckenbauers Name genannt. DFB-Präsident Niersbach verteidigt den Kaiser gegen jeden Vorwurf der Vorteilsnahme.

„Ich kenne Franz seit fast vierzig Jahren, er ist ein absoluter Ehrenmann. Insofern weise ich die gegen ihn gerichteten Unterstellungen klar zurück“, sagte Niersbach am Dienstag in Sao Paulo der Nachrichtenagentur dpa.

Die englische Zeitung Sunday Times hatte in ihrer jüngsten Ausgabe von Reisen Beckenbauers nach Katar auf Einladung des mittlerweile lebenslang gesperrten Ex-Funktionärs Mohamed bin Hammam berichtet. So soll der Fußball-Kaiser 2009 und 2011 im Emirat gewesen sein, bei der zweiten Reise als Berater einer Hamburger Firma zu Geschäftsgesprächen.

Beckenbauer hat jeden Zusammenhang der Reisen mit der WM-Vergabe an Katar klar zurückgewiesen. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München war 2010 als FIFA-Exekutivmitglied an der Abstimmung beteiligt. Sein Wahlverhalten hat Beckenbauer bislang nicht publik gemacht. Zuletzt hatte er aber betont, in enger Abstimmung mit dem DFB votiert zu haben. Der Deutsche Fußball-Bund war kein Befürworter der Katar-Kandidatur.

dpa

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