Köln und Pauli patzen

Alle Samstagspartien in der 2. Liga enden torlos

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Kölns Kazuki Nagasawa (Mitte) und Aalens Daniel Buballa (r.) kämpfen um den Ball.

Köln - Der 1. FC Köln hat im Kampf um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga fest eingeplante Punkte liegen gelassen. Auch St. Pauli konnte nicht gewinnen.

Der 1. FC Köln hat im Kampf um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga fest eingeplante Punkte liegen gelassen. Der Zweitliga-Spitzenreiter musste sich am Samstag mit einem 0:0 gegen den VfR Aalen begnügen und vergab damit die Chance, den Vorsprung vor Verfolger SpVgg Greuther Fürth auszubauen. Auch der FC St. Pauli tritt im Aufstiegskampf auf der Stelle. Mit dem torlosen Remis gegen den FC Ingolstadt verpassten die Hamburger den Sprung auf Platz drei. Auch die dritte Samstags-Begegnung des 26. Spieltags zwischen dem FSV Frankfurt und Fortuna Düsseldorf endete 0:0. Zum ersten Mal in der Geschichte der 2. Bundesliga fiel an einem Spieltag kein Treffer.

Köln leistete sich vor 45 700 Zuschauern schon das vierte Remis in den zurückliegenden fünf Partien. Die Rheinländer bestimmten zwar das Tempo, waren in der Offensive aber lange ungefährlich. Aalen stand defensiv gut und erarbeitete sich die besseren Möglichkeiten. Die Gäste hatten Pech, als ein Kopfball von Andrew Hainault (23.) nach Meinung von Schiedsrichter Christian Bandurski von FC-Schlussmann Timo Horn vor Überschreiten der Torlinie geklärt werden konnte. Erst nach einer Stunde erhöhte Köln den Druck, wurde aber nicht belohnt.

St. Pauli enttäuschte gegen Ingolstadt auf der ganzen Linie. Den Gastgebern gelang kaum ein durchdachter Spielzug, Torgefahr blieb aus. Die Bayern hatten teilweise sogar mehr vom Spiel und sorgten für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Collin Quaner hätte die Gäste bei einem Lattenschuss (41.) in Führung bringen können. In der zweiten Halbzeit (61.) verfehlte er den Hamburger Kasten nur knapp.

Frankfurt und Düsseldorf wahrten mit ihrer Nullnummer die Distanz zur Abstiegszone. In einer schwachen Partie vor 7712 Zuschauern boten die beiden Tabellennachbarn nur Magerkost. Frankfurt mühte sich zwar, konnte sich aber kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Die wenigen Möglichkeiten vergaben Joni Kauko in der 15. Minute und Edmond Kapllani (37.).

dpa

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