Dramatische Schlussphase

Köln dreht Spiel gegen Cottbus

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Kölns Dominic Maroh (l) und Erik Jendrisek von Cottbus kämpfen um den Ball.

Köln - Tabellenführer 1. FC Köln hat mit einem Doppelschlag kurz vor dem Ende eine weitere Enttäuschung in der 2. Fußball-Bundesliga abgewendet.

Jonas Hector (84.) und ein Eigentor von Uwe Möhrle (86.) bescherten den Rheinländern in einer turbulenten Schlussphase einen glücklichen 2:1 (0:0)-Sieg gegen Schlusslicht Energie Cottbus. Köln führt die Tabelle mit 47 Punkten an und kommt dem Aufstieg immer näher.

Cottbus (17 Zähler) verpasste eine Woche nach dem Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern eine weitere große Überraschung, die Lausitzer hätten aufgrund großer Chancen in der zweiten Halbzeit zumindest einen Punkt verdient gehabt. Es reichte aber nur zum Führungstreffer durch Boubacar Sanogo (68.). Für Trainer Jörg Böhme war es die erste Niederlage im zweiten Spiel.

Vor 42.400 Zuschauern in der Kölner Arena nahm das Spiel zunächst seinen erwarteten Verlauf. Der FC agierte druckvoll und erspielte sich ein klares Übergewicht, ließ aber diverse gute Möglichkeiten wie durch Bard Finne aus. Der Norweger scheiterte freistehend vor Energie-Schlussmann Rene Renno (26.). Die gefestigt wirkenden Cottbuser setzten voll auf Konter, spielten diese jedoch zunächst zu schlampig aus.

Nach dem Seitenwechsel agierte der FC in der Offensive planlos und lud die Gäste mehrfach zu guten Chancen ein. Die beste nutzte Sanogo: Nachdem Jurica Buljat an der Latte scheiterte, war der Ivorer per zur Stelle. In der Folge vergab Energie mehrfach den zweiten Treffer, Köln schlug eiskalt zurück und feierte am Ende einen glücklichen Erfolg.

Aufseiten der Kölner überzeugte Startelfdebütant Finne, Energie hatte in Sanogo seinen auffälligsten Akteur.

SID

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