2. Liga

Kiel vor Durchmarsch - St. Pauli, MSV und Dresden zittern

Die Spieler von Holstein Kiel feiern neben einem frustrierten Dresdner das Tor zur 1:0-Führung. Foto: Sebastian Kahnert
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Die Spieler von Holstein Kiel feiern neben einem frustrierten Dresdner das Tor zur 1:0-Führung. Foto: Sebastian Kahnert
Mats Möller Daehli (l) vom FC St. Pauli behauptet sich gegen Simon Hedlund von Union Berlin. Foto: Jens Büttner
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Mats Möller Daehli (l) vom FC St. Pauli behauptet sich gegen Simon Hedlund von Union Berlin. Foto: Jens Büttner
Sandhausens Philipp Förster (r) jubelt über sein Tor zum 1:0 gegen den MSV mit Nejmeddin Daghfous. Foto: Roland Weihrauch
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Sandhausens Philipp Förster (r) jubelt über sein Tor zum 1:0 gegen den MSV mit Nejmeddin Daghfous. Foto: Roland Weihrauch
Bielefelds Torschütze Andreas Voglsammer (Mitte) feiert seinen Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkameraden. Foto: Friso Gentsch
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Bielefelds Torschütze Andreas Voglsammer (Mitte) feiert seinen Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkameraden. Foto: Friso Gentsch
Die Bochumer Tim Hoogland (l-r), Patrick Fabian und Torwart Manuel Riemann freuen sich nach dem 3:2 gegen den FCK. Foto: Marcel Kusch
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Die Bochumer Tim Hoogland (l-r), Patrick Fabian und Torwart Manuel Riemann freuen sich nach dem 3:2 gegen den FCK. Foto: Marcel Kusch
Die Spieler von Jahn Regensburg feiern ihren Sieg über die SpVgg Greuther Fürth mit den Fans. Foto: Timm Schamberger
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Die Spieler von Jahn Regensburg feiern ihren Sieg über die SpVgg Greuther Fürth mit den Fans. Foto: Timm Schamberger

Kiel hat den nächsten Coup gelandet bleibt ein Kandidat für den direkten Aufstieg in die Bundesliga. Im Abstiegskampf müssen St. Pauli, Dresden und Duisburg nach erneuten Pleiten weiter zittern.

Düsseldorf (dpa) - Der freche Aufsteiger Holstein Kiel lässt in der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker und hat weiter den Durchmarsch im Visier.

Mit dem klaren 4:0 (1:0)-Erfolg am Samstag gegen Dynamo Dresden konnte die Mannschaft von Trainer Markus Anfang mit nunmehr 49 Punkten den Druck auf Tabellenführer Fortuna Düsseldorf (53 Zähler) und den Zweiten 1. FC Nürnberg (50) hochhalten. Düsseldorf tritt am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim an, Nürnberg ist gleichzeitig auswärts gegen Ingolstadt gefordert.

Wie die Dresdner muss der FC St. Pauli nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin indes weiter um den Klassenverbleib bangen. Auch der MSV Duisburg setzte mit dem 0:2 (0:1) gegen den SV Sandhausen seine Talfahrt fort. Arminia Bielefeld bezwang Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0).

Kiel feierte den zwölften Saisonsieg und festigte auf Relegationsplatz drei seine gute Position in der Aufstiegszone. Die Holstein-Elf profitierte in Dresden von einem durch Moussa Koné vergebenen Strafstoß der Hausherren und nutzte anschließend ihre Chancen durch Kingsley Schindler per Foulelfmeter (28. Minute), Marvin Ducksch (65., 90.+4) und Alexander Mühling (87.).

St. Pauli droht nach der erneuten Pleite gegen Union der Sturz in die Abstiegszone. Simon Hedlund (81.) gelang das Siegtor für die Berliner, denen ein großer Schritt Richtung Klassenverbleib gelang, obwohl sie nach Gelb-Rot für Marvin Friedrich mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl agieren mussten. "Dass das Spiel verloren geht, frustriert natürlich. Aber es ist wichtig, dass die Mannschaft die richtige Mentalität gezeigt hat. Das wird sich auf die nächsten Spiele transportieren", erklärte Uwe Stöver, Sportchef des FC St. Pauli.

Auch für den MSV Duisburg bleibt die Situation brisant. Das 0:2 gegen Sandhausen war bereits das sechste Spiel in Serie ohne Sieg. Duisburg agierte im zweiten Abschnitt druckvoll, vergab aber gute Torchancen. Für Sandhausen trafen Philipp Förster (39.) und Stefan Kulovits (90.+3). Arminia Bielefeld kann nach dem Triumph über Aue mit nunmehr 43 Punkten dagegen fast schon für die nächste Zweitliga-Saison planen.

Bereits am Freitag verschärfte der VfL Bochum mit dem 3:2-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern dessen Abstiegssorgen. Die Pfälzer haben als Tabellenletzter weiter fünf Punkte Rückstand zum 1. FC Heidenheim auf Platz 16. Jahn Regensburg kletterte mit dem 2:1-Triumph gegen Greuther Fürth vorerst auf den vierten Rang.

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