VfB Stuttgart vor dem Abgrund

Großkreutz tränenüberströmt: "Es tut mir leid"

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Fassungslos: Kevin Großkreutz nahm sich nach der Niederlage gegen Mainz trotzdem Zeit für die Fans.

Stuttgart - Erst vier Monate spielt Kevin Großkreutz beim VfB Stuttgart. Dennoch nahm ihn der drohende Abstieg der Schwaben sichtlich mit. In einem Interview kamen ihm die Tränen.

Kevin Großkreutz hatte schon bei der ersten Frage des Sky-Reporters Mühe, seine Tränen zurückzuhalten. Angesprochen auf den Platzsturm der Stuttgarter Fans nach dem 1:3 gegen Mainz meinte der 27-Jährige sichtlich ergriffen, dass er das verstehen könne. "Wir sind verantwortlich dafür, es tut mir leid."

Der drohende Absturz des VfB nahm den Weltmeister sichtlich mit. Dabei war Großkreutz erst im Januar von Galatasaray Istanbul zu den Schwaben gewechselt, doch die emotionale Bindung zum VfB scheint schon jetzt sehr groß zu sein. Er sei "super aufgenommen worden. Ich habe dem Verein viel zu verdanken".

Schon vor der Partie hatte Großkreutz dem VfB auch im Falle der Abstiegs die Treue versprochen. Er würde den Verein "niemals so verlassen, sondern es wieder ausbügeln. Ich brenne. Dafür habe ich zu viel Stolz", schrieb er bei Instagram.

Worte, die auch bei den Fans ankommen. "Bis auf Großkreutz könnt ihr alle gehen", brüllten die aufgebrachten Anhänger nach der Mainz-Pleite immer wieder. Dass dieser Großkreutz im Spiel nach wochenlanger Verletzungspause meilenweit von seiner Form entfernt war und an zwei Gegentreffern maßgeblich beteiligt war, interessierte dabei offenbar keinen.

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