Keine Mainzer Schützenhilfe - HSV setzt auf Teamgeist

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Beim Spiel gegen Mainz braucht das Team von HSV-Trainer Bruno Labbadia nicht auf Schützenhilfe zu hoffen. Foto: Axel Heimken

Mainz (dpa) - Auf Schützenhilfe des FSV Mainz im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga darf sich der Hamburger SV am Sonntag nicht verlassen.

"Wir wollen da nichts verfälschen. Deshalb gibt es keine Experimente", sagte 05-Trainer Martin Schmidt. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Rheinhessen mit einem weiteren Dreier den gefühlten Klassenerhalt auch rechnerisch sicher machen.

Davon ist der Bundesliga-Dino von der Elbe noch weit entfernt. Das 3:2 gegen Augsburg war nach neun Begegnungen ohne Sieg nicht nur für Trainer Bruno Labbadia Weckruf und Erlösung. Plötzlich ist wieder Teamgeist bei den Hanseaten im Spiel. "Wir arbeiten intensiv und fokussiert. Unsere Leistung muss noch besser werden", forderte der gebürtige Hesse vor seinem dritten Spiel.

Labbadia muss in Mainz auf den Schweizer Valon Behrami verzichten, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert. Auch Ersatzkeeper Jaroslav Drobny steht wegen einer Wadenverletzung nicht zur Verfügung. Von Stürmer Pierre-Michel Lasogga erwartet der 49-jährige Coach nach seinem Doppelpack gegen Augsburg auch in Mainz Treffsicherheit. In Lewis Holtby, Nicolai Müller und Zoltan Stieber stehen drei ehemalige Mainzer im Kader.

Die Statistik spricht gegen den HSV. Das Labbadia-Team ist mit neun Punkten und sechs Toren das schlechteste Auswärtsteam, hat bereits 16 Niederlagen auf dem Konto. Auch bei der Chancenverwertung liegen die Norddeutschen am Ende aller Teams. Die ganz besonders bei Standards gefährlichen Mainzer könnten für ein Negativ-Jubiläum sorgen. Treffen sie zweimal, stehen in der historischen HSV-Bilanz 2500 Gegentore.

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