Ex-Trainer verrät Erektionspanne

Kein Training möglich: Mpenzas irre Viagra-Ausrede

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Emile Mpenza bei seiner Vorstellung auf Schalke im Jahr 2000, mit dem damaligen Manager Rudi Assauer.

München - Einst wäre Emile Mpenza fast mit Schalke Meister geworden, den wirklichen Ehrgeiz konnte er danach nicht mehr entwickeln. Nun hat ein ehemaliger Trainer enthüllt, wie kreativ Mpenza war, wenn es darum ging, nicht ins Training zu kommen. Eine Ausrede bleibt besonders in Erinnerung.

Emile Mpenza gehört als Fußballer in die Kategorie: "Was hätte aus dem werden können?!" Von Standard Lüttich kommend, schoss er 2001 als Jungspund Schalke 04 fast zum Meistertitel. Nur das berühmte Tor von Patrick Anderson für den FC Bayern in Hamburg zerstörte diesen Traum. Seither ging es für den Stürmer immer weiter bergab. 

In der Saison 2008/09 spielte der heute 38-Jährige schließlich beim englischen Zweitligisten Plymouth Argyle F.C. Besonders ernst nahm Mpenza das Training bei seiner damals fünften Station in sechs Jahren offenbar nicht. Sein einstiger Trainer dort, Paul Sturrock, erinnert sich in seinem Buch an den heute 38-Jährigen: "Er stellte einen neuen Ausreden-Rekord für verletzungsbedingtes Fehlen auf." 

Trainer schwört die Wahrheit

Eine ist ihm aber ganz besonders gut in Erinnerung geblieben: "Die beste von Emile oder seinem Berater war, als ich mal wieder fragte 'Hat jemand den Jungen Mpenza gesehen?' Mir wurde allen Ernstes gesagt, dass Emile am Abend zuvor Viagra eingenommen und immer noch eine Erektion habe. Deshalb könne er nicht am Training teilnehmen." Sturrock betonte sogar noch einmal: „Die Ausrede ging in die Geschichte der urbanen Mythen ein, aber ich schwöre, dass sie wahr ist. Die ist eine Klasse für sich in der Geschichte des Fußballs und seiner unwirklichen Momente.“

Währenddessen ging es in Mpenzas Karriere kein bisschen mehr nach oben. Der Belgier wechselte in die Schweiz und nach Aserbaidschan, ehe er in sein Heimatland zurückging und 2014 bei Eendracht Aalst seine Karriere beendete. 

mke

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