Serie A

Juve muss auf Titel warten - Klose trifft für Lazio

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Miro Klose trifft und trifft.

Rom - Lazio Rom hat trotz eines Treffers von Miroslav Klose einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Qualifikation verpasst.

Die Hauptstädter mussten sich gegen Chievo Verona nach Kloses elftem Saisontreffer (45.) noch mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben, haben als Tabellenzweiter nun aber immerhin einen Punkt Vorsprung auf den AS Rom (58), der am Samstag 1:2 (0:1) gegen Inter Mailand mit dem eingewechselten Lukas Podolski verlor.

An der Spitze verpasste Rekordmeister Juventus Turin (73) überraschend den nächsten Schritt zum 31. Meistertitel. Der Champions-League-Halbfinalist verlor überraschend das Stadtderby beim FC Turin mit 1:2 (1:1). Das Duell war zuvor von schlimmen Zwischenfällen überschattet worden. Im Stadion explodierte vor dem Anpfiff ein Sprengkörper, dabei wurden nach ersten Angaben elf Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Bei der Anreise war bereits Juves Mannschaftsbus von Dutzenden Torino-Hooligans umringt und mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen worden. Dabei wurde eine Fensterscheibe beschädigt, Spieler wurden nicht verletzt. Juve-Sportdirektor Giuseppe Marotta verurteilte die Gewalt und bezeichnete den Vorfall als skandalös.

Am Vortag hatte Inter mit Podolski als erfolgreichem Kurzarbeiter seine kleine Chance auf das Erreichen eines internationalen Wettbewerbs gewahrt. Der in der 84. Minute eingewechselte Podolski bereitete vier Minuten später das Siegtor durch Mauro Icardi gegen den AS Rom vor.

Für seinen starken Kurzeinsatz erntete Podolski dann auch Lob von den sonst meist kritischen italienischen Medien. „Podolski spielt kurz, doch sein Einsatz ist von Gewicht. Sein Talent ist für Icardis Tor entscheidend“, schrieb die Gazzetta dello Sport am Sonntag. Tuttosport kommentierte: „Mit dem Duo Podolski-Icardi kann Inter endlich wieder lachen.“ Corriere della Sera nannte Podolskis Vorarbeit einen „Blitz in einer schwierigen Saison“.

Inter liegt als Neunter vorerst fünf Punkte hinter Sampdoria Genua auf Platz fünf, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Sampdoria konnte am Sonntagabend beim SSC Neapel aber nachlegen.

Der Brasilianer Hernanes (15.) hatte Inter in Führung geschossen, Radja Nainggolan (63.) glich für die Römer aus. Der vom FC Arsenal ausgeliehene Podolski wurde in der Schlussphase eingewechselt, nachdem er zuletzt zweimal komplett auf der Bank schmoren musste. Der ehemalige Münchner Xherdan Shaqiri war kurz zuvor ins Spiel gekommen. „Shaqiri und Podolski waren toll, sie haben der Mannschaft einen Ruck gegeben“, sagte Inters Trainer Roberto Mancini.

sid

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