Löw kann sich Vertragsverlängerung vorstellen

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Joachim Löw kann sich eine Vertragsverlängerung als Bundestrainer gut vorstellen

Miami - Joachim Löw ist nicht abgeneigt, seinen Vertrag als Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu verlängern.

 „Meine Motivation und meine Freude sind riesengroß. Ich sehe neue Herausforderungen, neue Aufgaben. Bei mir ist nicht die Situation eingetreten, dass ich sage: Es ist Zeit für eine Veränderung“, sagte der 52-Jährige während der USA-Reise der DFB-Auswahl in Miami Beach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Löw, seit Sommer 2006 Bundestrainer, schloss aber aus, dass es vor einer erfolgreichen Qualifikation für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien Gespräche über dieser Thema mit der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gebe. Diesbezüglich sei er aber sehr entspannt: „Ich bin völlig offen. Ich kann mit allem gut leben.“

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hatte kürzlich betont: „Wir sind 2010 ohne Vertrag in die WM gegangen. Ich kann da auch für Jogi sprechen: Wir brauchen keine Garantie. Wir wissen aber, dass eine ungeklärte Vertragssituation zur Unruhe führen kann. Sobald wir die WM-Qualifikation geschafft haben, werden wir uns mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Generalsekretär Helmut Sandrock an einen Tisch setzen.“

Die Verträge von Löw und Bierhoff laufen nach der WM im kommenden Jahr aus. Die Qualifikation hat das DFB-Team so gut wie sicher. Der dreimalige Weltmeister führt die Qualifikationsgruppe C mit acht Zählern Vorsprung vor den punktgleichen Teams aus Österreich und Schweden an.

DFB-Präsident Nierbach hatte im März schon erklärt, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Löw und dessen Team auf keinen Fall vom sportlichen Erfolg der Nationalelf in Brasilien abhängig ist. „Wir sagen nicht, Löw muss mit der Mannschaft den Titel holen. Wir wissen, dass wir an ihm einen super Trainer haben, der auch in der Bundesliga voll akzeptiert ist. Sein Verhältnis zu den Spielern ist 1 a. Er wird als Autorität anerkannt, sowohl fachlich als auch menschlich.“

Für Löw ist die WM derzeit noch ein gutes Stück weit weg: „In Südamerika herrschen andere Bedingungen. Seriös kann ich Ihnen Stand heute nicht sagen, wer im nächsten Jahr tatsächlich zum Favoritenkreis gehört. Da kann so viel passieren.“

sid

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