Er arbeite wohl für Drogenkartell

Auslieferung an die USA: Ehemaliger Premier-League-Spieler soll 2,5 Tonnen Kokain geschmuggelt haben

Ex-Profifußballer Viáfara wegen Drogenhandels an USA ausgeliefert.
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Ex-Profifußballer Viáfara wegen Drogenhandels an USA ausgeliefert.

Der ehemalige kolumbianische Nationalspieler Jhon Viáfara soll Kokain für das Drogenkartell Cal del Golfo geschmuggelt haben. Jetzt wurde er an die USA ausgeliefert.

  • Der Ex-Premier-League-Spieler Jhon Viáfara wurde von Kolumbien an die USA ausgeliefert.
  • Der ehemalige kolumbianische Nationalspieler soll Kokain für das Drogenkartell Cal del Golfo geschmuggelt haben.
  • Er selbst bestreitet die Vorwürfe der USA.

Berlin - Vom Fußballstar zum Drogenschmuggler: Der ehemalige kolumbianische Fußball-Nationalspieler Jhon Viáfara, der wegen eines US-Haftbefehls bereits im vergangenen März in Kolumbien mit vier weiteren Personen festgenommen worden war, wurde an die USA ausgeliefert.

Ex-Fußballstar Viáfara soll für Drogenkartell Kokain in die USA geschmuggelt haben

Viáfara, der in England für Premier-League-Clubs Portsmouth und Southampton spielte, soll 2,5 Tonnen Kokain (umgerechnet ca. 25 Millionen Euro) in die USA geschmuggelt haben, das berichtet die Bild. Dem Mittelfeldspieler wird von einem Texanischen Gericht vorgeworfen, Mitglied des berüchtigten Drogenkartells Cal del Golfo gewesen zu sein. Er selbst bestreitet die Vorwürfe. Viáfara soll von den US-Behörden schon seit drei Jahren beobachtet worden sein. 

Cal del Golfo hat seine Wurzeln in der Uraba Region in Kolumbien, agiert aber im ganzen Land und auch über die Grenzen hinaus.

Viáfara spielte auch in England und Spanien

Der 41-Jährige verbrachte den Großteil seiner Karriere in Kolumbien, spielte aber zwischen 2005 und 2008 in Europa. Neben seinen Stationen in England war er auch in Spanien für Real Sociedad aus San Sebastián tätig. Für die kolumbianische Nationalelf absolvierte er 43 Spiele. Was für eine Strafe ihm nun droht, ist noch nicht bekannt. 

Trainer beim FC Southampton ist der Österreicher Ralph Hasenhüttl. Der veräppelt sich kürzlich mit genialem Video selbst. 2019 sind in mehreren Filialen einer Discounter-Kette große Mengen des Rauschgiftes Kokain gefunden worden. Die Ware wurde in Bananenkisten entdeckt.

dpa/md

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