Länderspiele am Donnerstag

Italien und Frankreich siegen - Ibra stellt Rekord auf

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Für ein persönliches Highlight sorgte weiter nördlich in Schweden indessen Zlatan Ibrahimovic in seinem 99. Länderspiel: Der Stürmerstar von Paris St. Germain brach mit seinem 50. Treffer im Nationaltrikot einen Uraltrekord.

Berlin - Die Squadra Azzurra gewann gegen die Niederlande. Auch Frankreich freute sich über einen Prestigesieg - geschlagenen geben musste sich Spanien. In Schweden stellte derweil Ibrahimovic einen Rekord auf.

Italien und Frankreich haben bei ihren ersten Auftritten nach der Fußball-WM prestigeträchtige Siege gefeiert. Die Squadra Azzurra setzte sich am Donnerstagabend auch dank BVB-Neuzugang Ciro Immobile mit 2:0 (2:0) in Bari gegen den WM-Dritten Niederlande durch. Die Equipe Tricolore gewann in Paris mit 1:0 (0:0) gegen den ehemaligen Weltmeister Spanien.

Für ein persönliches Highlight sorgte weiter nördlich in Schweden indessen Zlatan Ibrahimovic in seinem 99. Länderspiel: Der Stürmerstar von Paris St. Germain brach mit seinem 50. Treffer im Nationaltrikot einen Uraltrekord. Er ist nun Schwedens erfolgreichster Torschütze.

Ibrahimovic war gegen Estland mit einem Doppelpack zum 2:0 (2:0)-Sieg zur Stelle. Es waren die Treffer 49 (3. Minute) und 50 (24.) in seiner Auswahlkarriere. Nachdem Ibrahimovic zum 2:0 getroffen hatte, lüftete er ein Shirt unter seinem Trikot mit dem Aufdruck „50+ Ihr habt es möglich gemacht“. Bisheriger Rekordhalter war Sven Rydell - er hatte seinen 49. Treffer 1932 erzielt.

Auf eine vielversprechende Mannschaftsleistung konnte Italiens neuer Coach Conte bauen. Dabei fiel die Entscheidung zugunsten der bei der WM in Brasilien bereits in der Vorrunde ausgeschiedenen Südeuropäer frühzeitig. Borussia Dortmunds Immobile brachte die Italiener in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später sah der Niederländer Bruno Martins nach einer Notbremse im Strafraum der Gastgeber an Debütant Simone Zaza die Rote Karte.

Den Foulelfmeter verwandelte Kapitän Daniele de Rossi zum 2:0-Endstand. Trainer Conte hatte nach der verkorksten WM Cesare Prandelli abgelöst. Bei den Niederländern saß Guus Hiddink als Nachfolger von Louis van Gaal auf der Bank.

Bei Frankreich und Spanien blieben die Trainer der WM an Bord. Spaniens Vicente del Bosque bot gegen die im Viertelfinale unter Didier Deschamps an Deutschland gescheiterten Franzosen drei Neulinge auf. Es half nichts. Der bei der WM völlig enttäuschende und wie Italien in der Vorrunde gescheiterte Titelverteidiger kassierte 13 Minuten vor dem Ende den Treffer zum 0:1 durch Loic Remy.

dpa

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