Zukunft auf Schalke

Huntelaar bläst zur Aufholjagd

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Klaas-Jan Huntelaar (r.) und Kevin-Prince Boateng.

Gelsenkirchen - Stürmer Klaas-Jan Huntelaar (30) vom FC Schalke 04 bläst nach dem Sechs-Punkte-Start in die Rückrunde zur Aufholjagd.

„Priorität hat die Qualifikation zur Champions League. Auch der zweite Platz ist für uns noch drin, aber wir sollten es uns nicht unnötig schwer machen, sondern von Spiel zu Spiel schauen“, sagte der niederländische Nationalspieler in einem Interview in der Sport Bild.

Deshalb stelle der lange verletzte Torjäger Gedanken an seine Zukunft auf Schalke derzeit hintan. Seine Ausstiegsklausel, die diesen Sommer greife, werde er nicht ziehen. „Ich habe noch eineinhalb Jahre Vertrag auf Schalke und bin froh, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Ich konzentriere mich nur auf die Rückrunde“, äußerte er und fügte bezüglich der Ausstiegsklausel an: „Ich weiß nicht bis ins Detail genau, was in meinem Vertrag steht, aber das spielt auch keine Rolle, denn ich konzentriere mich nur auf Schalke. Aber mein Plan sieht nicht vor, Schalke zu verlassen.“

Gestört habe ihn die Diskussion um die Zukunft von Julian Draxler. „Es müssen nicht alle immer über Arsenal und andere Vereine reden. Das macht Julian auch nicht. Er konzentriert sich voll auf Schalke. Dieses Gerede lenkt nur die Mannschaft, Julian selber, eigentlich alle ab“, betonte Huntelaar. Es störe. Julian sei wichtig für das Team, sei eine super Spieler. „Er kann noch lange auf Schalke spielen und sich noch verbessern“, so der Routinier.

Genervt habe ihn auch das Gerede über Trainer Jens Keller. „Ich habe es satt, über den Trainer zu reden. Das bringt keinen weiter. Ich konnte es nicht mehr hören oder lesen. Wenn man als Verein einen Weg einschlägt, muss man es durchziehen. Nur so kommt am Ende etwas Positives heraus. Das war die richtige Entscheidung des Vereins“, sagte Huntelaar.

sid

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