Mittelfeldmann feiert starkes Comeback

HSV-Rollenwechsel: Gjasula – erst Bankdrücker jetzt Hoffnungsträger

Nach seinen Mega-Patzern gegen Paderborn stand HSV-Spieler Klaus Gjasula 68 Tage nicht in der Startelf. Doch jetzt wird er zum Mutmacher des HSV.

  • Nach seinen Patzern im Spiel des HSV gegen Paderborn stand Klaus Gjasula zuletzt erstmals wieder in der Startelf.
  • Mit fehlerfreiem Auftritt überzeugte er Trainer Daniel Thioune und Sportchef Michael Mutzel.
  • In der aktuellen HSV-Krise macht die Leistung von Gjasula Hoffnung.

Hamburg – Zuletzt spielte HSV-Spieler Klaus Gjasula beim HSV eher eine untergeordnete Rolle. Ganze 68 Tage stand der Mittelfeldspieler nicht in der Startelf vom damaligen Trainer Daniel Thioune*. Auch in seiner Rolle als Einwechselspieler konnte der 30-Jährige kaum überzeugen. Im Spiel gegen Hannover im Volksparkstadion* durfte er nun erstmals wieder von Beginn an ran – und überzeugte. Das fand auch Sportchef Michael Mutzel und sagte in einer Presserunde am Rande des Trainingsplatzes unter der Woche: „Er hat sich richtig reingehauen und wurde mit einer guten Leistung belohnt“.

Fußballspieler:Klaus Gjasula
Geboren: 14. Dezember 1989, Tirana, Albanien
Größe:1,92 m
Aktuelles Team: Hamburger SV (#20 / Mittelfeld)
Klaus Gjasula wird beim HSV zum Hoffnungsträger. (24hamburg.de-Montage)

HSV-Spieler Gjasula: Mega-Patzer brachten ihn auf Abstellgleis

Zu Saisonbeginn hatten sich die Verantwortlichen des Hamburger SV* von der Verpflichtung des Mittelfeldspielers Klaus Gjasula einiges versprochen. Vor allem sollte er die, in der letzten Saison anfällige, Defensive vor der Viererkette stabilisieren. Der HSV wollte ihm von Anfang an eine Führungsrolle im Spiel übertragen. Und auch Gjasula selbst kam mit diesem Anspruch nach Hamburg. In einem Interview mit der BILD sagte er zu Saisonbeginn: „Es ist mein Anspruch, Führungsspieler zu sein“.

Blöd nur, dass zwei dicke Patzer den 30-Jährigen zu Saisonbeginn direkt wieder auf die Auswechselbank katapultierten. Das Spiel dürfte den meisten HSV-Fans und auch Gjasula selbst noch gut in Erinnerung geblieben sein. Es war der zweite Spieltag, an dem der HSV auf Gjasulas Ex-Verein Paderborn traf. Der HSV führte damals früh mit 2:0. Doch dann war es ausgerechnet der ehemalige Paderborner, der zwei Gegentore einleitete. Zwar konnte der Hamburger SV das Spiel am Ende 4:3 gewinnen, Klaus Gjasula verlor aber trotzdem das Vertrauen vieler HSVer.

HSV-Spieler Gjasula: Auftritt in Hannover überzeugte die Verantwortlichen des HSV

Ganze acht Spieltage verzichtete Trainer Daniel Thioune daraufhin auf einen Startelf-Einsatz des Mittelfeldspielers. Zwar durfte der 30-Jährige in fünf Partien von der Bank ran, kam er allerdings nur auf eine Einsatzzeit von insgesamt 52 Minuten. Überzeugen konnte er in diesen Kurzeinsätzen nicht. In den Spielen gegen Holstein Kiel und Heidenheim schaffte es Klaus Gjasula zwar in den Kader, blieb jedoch über 90 Minuten ohne Einsatz auf der Bank.

Gegen Hannover dann die Wende. Der HSV-Trainer setzte in der Startelf überraschend wieder auf seine Nummer 20. „Wir sind bei Hannover von vielen langen Bällen ausgegangen und wollten deshalb mit Gjasu einen kopfballstarken Spieler vor die Abwehrkette stellen“, erklärte Daniel Thioune seine Wahl nach dem Spiel. Und Gjasula überzeugte: Fast fehlerfrei stärkte er über 85 Minuten die Defensive des Hamburger SVs. „Er hat seine Aufstellung gerechtfertigt“, fand auch Daniel Thioune.

HSV-Trainer: Thioune forderte zuletzt mehr Einsatz von Ersatzspielern

„Ich wünsche mir immer Reaktionen von Spielern, wenn sie keine Platzzeit hatten“, sagte der Hamburger Trainer unter der Woche in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost. Das Gjasula mit seinem Auftritt gegen Hannover 96 überzeugt hat, könnte ihm schon am Samstag (13.00 Uhr) mit einem erneuten Startelf-Platz gegen den SV Darmstadt 98 gedankt werden. Vor allem, weil der junge Mittelfeldmann Onana zuletzt eher schwächelte.

HSV-Sportchef Michael Mutzel war im Anschluss an den Auftritt gegen Hannover 96 jedenfalls schon einmal begeistert vom 30-Jährigen. „Wir wissen, was er kann“, sagte er in einer Presserunde unter der Woche. Und: „Dafür, dass er nicht gut gestartet ist, war das jetzt eine richtig gute Vorstellung von ihm – mit und gegen den Ball.“ Während die Stammspieler schwächeln, wird Gjasula also zum echten Hoffnungsträger. Vielleicht kann er ja schon am Samstag beweisen, dass er an seine Leitung anknüpfen kann. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa & Axel Heimken/dpa

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