"Gehen streng rechtsstaatlich vor"

Fall Hoeneß: Seehofer dementiert Vetternwirtschaft

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Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer (l) steht in Wildbad Kreuth (Oberbayern) mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß (Archivbild 2010)

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss seinen Steuer-Skandal ohne politsche Hilfe durchstehen. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer schloss eine Einflussnahme kategorisch aus.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat eine politische Einflussnahme auf den Steuerfall Uli Hoeneß kategorisch ausgeschlossen. "In der Angelegenheit Hoeneß gehen wir streng rechtsstaatlich vor: Es gibt keine politische Einflussnahme. Dieses Verfahren ist der Politik nicht zugänglich", sagte Seehofer dem "Münchner Merkur" vom Donnerstag. Zugleich betonte der Ministerpräsident: "Es darf keinen Malus und keinen Bonus geben." An seinem persönlichen Verhältnis ändere die Anklage der Staatsanwaltschaft nichts: "Ich habe einen vernünftigen Umgang mit Uli Hoeneß. Daran wird sich auch nichts ändern. Ich schätze seine riesigen Leistungen, die er für Bayern und den FC Bayern erbracht hat."

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