Fünf Jahre nach Tod von Robert Enke

Heynckes will von Trainern mehr Sensibilität

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Jupp Heynckes

Hannover - Fünf Jahre nach dem Suizid von Torhüter Robert Enke hat Jupp Heynckes die heutige Trainergeneration zu mehr Sensibilität im Umgang mit ihren Spielern aufgefordert.

„Es ist gerade ihre Aufgabe, im zwischenmenschlichen Bereich eine Beziehung zu den Fußballern aufzubauen und ihnen Ängste zu nehmen“, sagte der frühere Coach des FC Bayern am Dienstagabend in Hannover. Allerdings habe auch er das in seiner Karriere nicht immer beherzigt. „Erst später wurde mir das klar. Darum habe ich nachher auch so großen Erfolg gehabt - weil ich einfach den Menschen besser verstanden habe.“

Heynckes, der mit den Bayern 2013 das Triple gewann, hatte Enke 1999 zum portugiesischen Spitzenclub Benfica Lissabon geholt und ihn dort zwei Jahre trainiert. Der frühere Nationaltorwart hatte am 10. November 2009 Suizid begangen. Er litt über mehrere Jahre an Depressionen. „Ich habe ihn nie anders als glücklich erlebt. Deswegen war das, was später passiert ist, für mich so unfassbar“, sagte der 69-jährige Heynckes.

dpa

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