Hertha wieder sieglos - Freiburg stoppt Talfahrt

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Viele Zweikämpfe aber keine Tore - bei Hertha gegen Freiburg regte sich 90 Minuten nichs Zählbares auf der Anzeigetafel.

Berlin - Hertha BSC  hat im Kampf um die internationalen Plätze in der Fußball-Bundesliga wichtige Punkte liegen gelassen.

Die Berliner kamen nach einer taktisch geprägten Partie mit wenigen Höhepunkten gegen den SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus und bleiben Tabellensiebter. Der FC Augsburg und der FSV Mainz 05 können am Samstag an der „Alten Dame“ vorbeiziehen.

Freiburg zeigte sich indes nach der 2:4-Pleite gegen Augsburg in der Vorwoche verbessert und stoppte nach zwei Niederlagen die Talfahrt. Mit 19 Punkten stehen die Breisgauer aber weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz und befinden sich in großer Abstiegsgefahr.

Hertha startete stark motiviert

Vor rund 37.920 Besuchern begannen die Berliner enorm motiviert und störten mit frühem Pressing. Allen voran tauchte Sami Allagui gleich mehrmals gefährlich vor dem Gäste-Tor auf, doch im Abschluss agierte der Deutsch-Tunesier zu unpräzise. Marcel Ndjeng hatte kurz vor der Pause die Führung auf dem Fuß, aber der Mittelfeldspieler verstolperte. Wie so oft in der laufenden Saison fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit.

Der Sport-Club versteckte sich nicht und spielte nach anfänglichen Schwierigkeiten mit. Dabei entwickelte sich ein packender Zweikampf zwischen SC-Angreifer Admir Mehmedi und Herthas Torhüter Thomas Kraft. Dreimal fand Mehmedi (7./12./43.) im ersten Durchgang aus günstiger Position seinen Meister im umsichtigen Hertha-Schlussmann.

An der Strafraumgrenze mit Latein am Ende

In der zweiten Halbzeit war es wieder Mehmedi (50.), der per Kopfball Kraft nach einer Ecke zur Großtat zwang. Hertha hatte optisch weiter Vorteile, doch die Hauptstädter waren mit ihrem Latein an der gegnerischen Strafraumgrenze am Ende. Das Spiel in die Spitze war ideenlos, der „tödliche Pass“ gehörte nicht zum Repertoire.

Hertha-Trainer Jos Luhukay hoffte weiter auf den Führungstreffer und brachte in der 60. Minute Per Skjelbred für den unglücklichen Ndjeng. Doch in der Offensive tat sich nicht viel. Top-Torjäger Adrian Ramos hatte seinen Bluterguss zwar auskuriert, doch der Kolumbianer wirkte etwas gehemmt. Nicht sonderlich auffällig agierte auch Freiburgs Abwehrspieler Matthias Ginter, der wenige Stunden zuvor seine erste Einladung für ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft in der kommenden Woche gegen Chile erhalten hatte.

Bei den Hausherren zeigte neben Kraft auch Innenverteidiger Lewan Kobiaschwili eine fehlerfreie Leistung. Aufseiten der Gäste gehörten Mehmedi und Torwart Oliver Baumann zu den besten Spielern.

SID

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