Einigung mit Senat

Hertha bleibt im Olympiastadion - Neubau bleibt Thema

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Die Heimspiele von Hertha BSC werden weiterhin im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

Berlin - Der Streit zwischen Hertha BSC und dem Berliner Senat um die Nutzung des Olympiastadions ist beigelegt. Trotzdem wird weiter über einen Stadion-Neubau nachgedacht.

Der Bundesligist und die Betreibergesellschaft haben sich auf einen neuen Mietvertrag geeinigt. Die Laufzeit beträgt nach Informationen der Berliner Morgenpost angeblich acht Jahre.

"Ich freue mich, dass wir in intensiven Verhandlungen in den wichtigen Punkten Laufzeit, Miethöhe und Cateringrechte Einigung erzielen konnten. Das bedeutet Klarheit in diesem wichtigen Thema und damit Planungssicherheit", sagte Herthas Vereinspräsident Werner Gegenbauer.

Konkrete Vertragsinhalte wurden jedoch noch nicht öffentlich gemacht. Nach der Regelung letzter Detailfragen werden "die Eckpunkte in einen Vertragsentwurf einfließen, der dann der Zustimmung der Gremien von Hertha BSC und der Olympiastadion Berlin GmbH bedarf", heißt es in einer Mitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Um den neuen Kontrakt ab 2017 hatte es großen Streit gegeben. Der Senat wollte die Stadionmiete verdoppeln und die Laufzeit auf 15 Jahre ausdehnen. Hertha reagierte geschockt und verkündete im Gegenzug Pläne über den Bau einer neuen Fußball-Arena. Der Tabellen-7. der abgelaufenen Saison muss mit knapp vier Millionen Euro bislang eine vergleichsweise niedrige Miete zahlen.

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Trotz der Einigung will der Hauptstadt-Klub an den Plänen eines reinen Fußball-Stadions festhalten und erteilte seiner Geschäftsführung den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen. Hertha spielt seit 1963 im Olympiastadion. Die Stimmung dort ist nicht gut, weil die zur WM-2006 sanierte Arena häufig nur zur Hälfte gefüllt ist und die Fans durch die Laufbahn zu weit vom Spielfeld entfernt sind.

SID

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