Schalke-Coach unter Druck

Heldt setzt Keller Frist bis zur Winterpause

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Schalke-Trainer Jens Keller.

Gelsenkirchen - Über die Zukunft des umstrittenen Trainers Jens Keller beim FC Schalke 04 wird in der Winterpause entschieden. Das deutete Horst Heldt an.

Eine entsprechende Frist bis zum letzten Hinrundenspiel am 21. Dezember setzte Sportvorstand Horst Heldt dem 43-Jährigen. „Wir werden gemeinsam alles daran setzen, erfolgreich zu sein. Dann werden wir gucken, wie die Situation nach dem Nürnberg-Spiel ist“, sagte Heldt am Donnerstag.

Keller steht nach dem Aus im DFB-Pokal am Dienstag gegen 1899 Hoffenheim (1:3) enorm unter Druck. Die nächsten beiden Spiele am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga beim direkten Konkurrenten Borussia Mönchengladbach und am kommenden Mittwoch (20. 45 Uhr/Sky) in der Champions League gegen den FC Basel dürften über das Schicksal des Fußball-Lehrers entscheiden.

Mit dem Aus im DFB-Pokal habe Schalke „ein großes Ziel verpasst“, sagte Heldt, „das Weiterkommen hätte auch finanziellen Spielraum beinhaltet, das ist weg.“ Gegen Basel steht das zweite Saisonziel, das Überwintern in der Köngisklasse, auf dem Spiel. Schalke braucht einen Sieg, um das Achtelfinale der Champions League zu erreichen. Bei einem Remis oder einer Niederlage bliebe nur die Teilnahme an der Europa League.

Keller, der seit knapp einem Jahr im Amt ist, weiß um seine prekäre Situation. Die Ergebnisse seiner Arbeit sieht er selbst kritisch: „Wir können mit dem Auf und Ab nicht zufrieden sein. Ich muss die vollste Verantwortung dafür übernehmen.“

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Im wegweisenden Duell um den Qualifikationsplatz zur Champions League beim Tabellenvierten Mönchengladbach hofft der Trainer auf eine Reaktion seiner Spieler - wie schon häufig in den vergangenen Monaten. „Immer wenn es auch um meinen Kopf geht, zeigt die Mannschaft Charakter“, sagte Keller, „aber das muss konstanter werden.“

sid

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