Wegen Vorwürfe um WM-Vergabe 2006

Grüne wollen Niersbach vor Sportausschuss laden

+
Wolfgang Niersbach ist seit März 2012 Präsident des DFB.

Düsseldorf - Die Politik fordert Aufklärung der Vorwürfe um die Vergabe der WM 2006. Die Grünen wollen DFB-Präsidenten Niersbach in den Sportausschuss des Bundestages laden. 

Die Grünen wollen den DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach wegen der Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 vor den Sportausschuss des Deutschen Bundestages einladen. „Wir werden als Bundestagsfraktion den Tagesordnungspunkt ,Bericht über die Vergabe der Fußball-WM 2006“ beantragen und dafür den DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach als Sachverständigen laden„, sagt Özcan Mutlu, sportpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen der Rheinischen Post (Dienstagausgabe).

Niersbach soll unter anderem Auskunft darüber geben, wie es zu den Ungereimtheiten rund um die WM-Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kommen konnte. Noch immer ist ungeklärt, wofür die an den Weltverband FIFA überwiesenen 6,7 Millionen Euro verwendet wurden. Laut Spiegel sollen mit diesem Betrag zuvor Stimmen für den Zuschlag der WM 2006 gekauft worden sein. Niersbach und der DFB dementieren dies vehement.

sid

Abstimmungen über Erdogans Präsidialsystem beginnen

Abstimmungen über Erdogans Präsidialsystem beginnen

Mays Brexit-Rede ruft trotzige Reaktionen hervor

Mays Brexit-Rede ruft trotzige Reaktionen hervor

Australian Open: Kerber rettet Sieg am Geburtstag

Australian Open: Kerber rettet Sieg am Geburtstag

Mini Countryman: Die Unschuld vom Lande

Mini Countryman: Die Unschuld vom Lande

Meistgelesene Artikel

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Keine Einigung zwischen Boateng und Makler in Sicht

Keine Einigung zwischen Boateng und Makler in Sicht

Draxler nach Verletzungspause vor Comeback bei PSG

Draxler nach Verletzungspause vor Comeback bei PSG

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

Kommentare