Borussia vor Sprung in Champions League

Gladbach vor perfekter Woche - Sommer kann spielen

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Jannik Vestergaard, Tobias Strobl, Yann Sommer und Raffael (v.l.) wollen mit den Fohlen in die Gruppenphase der Champions League einziehen.

Mönchengladbach - Den Hinspielsieg von Bern vergolden und mit Selbstvertrauen dem Ligastart gegen Leverkusen entgegenblicken. Borussia M'gladbach kann die Grundlage für eine perfekte Woche legen.

Nach dem erfolgreichen Auftritt in Bern und der Qualifikation für die nächste Runde im DFB-Pokal kann Borussia Mönchengladbach nun auch den Millionen-Jackpot in der Champions League knacken. „Wir hatten jetzt zwei Spiele in der neuen Saison und beide haben wir gewonnen. Das ist gut. Jetzt wollen wir gegen Bern vergolden, was wir uns erarbeitet haben“, sagte Sportdirektor Max Eberl vor dem Playoff-Rückspiel gegen Young Boys Bern am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF).

Mit dem 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel haben die Gladbacher zwar eine komfortable Ausgangsposition. Doch die eigene Geschichte zeigt, wie eng es auch mit diesem eigentlich beruhigenden Resultat noch werden kann. 2012 verlor der Bundesligist sein Heimspiel in den Champions-League-Playoffs gegen Dynamo Kiew mit 1:3 und hätte beim 2:1-Sieg im Rückspiel beinahe noch die Wende geschafft. Die Borussen sind also gewarnt. „Bern wird noch mal nach dem letzten Strohhalm greifen wollen und alles dafür tun, das Blatt noch zu wenden“, meinte Kapitän Lars Stindl.

Das soll unter anderem Yann Sommer verhindern. Der Torhüter hatte nach seiner Verletzung am Sprunggelenk im Hinspiel leichte Probleme auf dem Berner Kunstrasen und wurde im Pokalspiel dafür am Samstag bei der SV Drochtersen/Assel geschont. „Nach dem Spiel in Bern hat mein Fuß eine kleine Reaktion gezeigt. Aber jetzt ist alles wieder gut und ich bin bereit“, sagte der Keeper.

Personell hat Trainer André Schubert ansonsten viele Möglichkeiten. Bis auf Josip Drmic, Alvaro Dominguez, Marvin Schulz und Mamadou Doucouré stehen dem Borussen-Coach alle Spieler zur Verfügung. Schon im mit 1:0 denkbar knapp gewonnen Pokalspiel hat der Trainer seine Startformation auf sieben Positionen verändert. Spieler wie Jannik Vestergaard, Patrick Herrmann oder André Hahn, die in Bern allesamt auf der Bank saßen und im Pokal von Beginn an spielen durften, hoffen auf den Verbleib in der Startelf.

Bei den Schweizern haben sich die Personalprobleme hingegen vergrößert. Neben einigen verletzten Spielern ist auch Torjäger Guillaume Hoarau angeschlagen. Beim 7:2-Erfolg gegen Lausanne am Wochenende in der Meisterschaft zeigten sich die Berner aber schon wieder gut erholt von der Hinspielniederlage.

dpa

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