96 so gut wie gerettet

VfB erzittert sich Punkt in Hannover

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Hannovers Szabolcs Huszti (M) und Stuttgarts Carlos Armando Gruezo (l) kämpfen um den Ball. Hannovers Lars Stindl (r) schaut zu.

Hannover - Der VfB Stuttgart hat im nervenaufreibenden Abstiegskampf der Bundesliga eine Vorentscheidung verpasst und muss wieder deutlich stärker zittern.

Das Team von Trainer Huub Stevens kam zum Auftakt des 32. Spieltages trotz Überlegenheit nur zu einem 0:0 bei Hannover 96. Damit könnte das Polster auf den Relegationsplatz am Wochenende bis auf zwei Punkte schrumpfen.

Während die abschlussschwachen Schwaben am Wochenende bangen Blickes auf die Partien des Hamburger SV, von Nürnberg und Braunschweig schauen, entspannt sich die Lage bei den Niedersachsen. Bei neun Punkten Vorsprung auf Platz 16 könnte nur noch der HSV das Team von Tayfun Korkut gefährden.

Trainer-Fuchs Stevens hatte seine Profis angesichts der guten Resultate aus den Vorwochen eindrücklich vor verfrühtem Jubel gewarnt. Stuttgart, mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ins Duell gegangen, wollte nachlegen. Und der VfB preschte mutig nach vorn. Nach sechs Minuten tauchte Daniel Didavi gefährlich vor Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler auf, zielte aber noch zu ungenau.

Hannovers Coach Korkut, gebürtiger Stuttgarter und früher als Jugendtrainer beim VfB aktiv, stand dementsprechend unruhig im feinen Zwirn vor seiner Bank. Und der Defensiv-Verbund um Jubilar Christian Schulz (300. Bundesliga-Spiel) hatte weiterhin Mühe mit den quirligen Gästen. Ein Schuss von Ibrahima Traore landete sogar im Tor der Hausherren - doch Ex-Nationalspieler Cacau hatte in Abseitsposition abgefälscht (16.).

Von derart gefährlichen Szenen war Hannover in Hälfte eins weit entfernt. Der zuletzt überragende Kapitän Lars Stindl wurde in der Schaltzentrale gut zugestellt. Zudem fehlte dem bemühten Didier Ya Konan, der noch vor dem Wechsel verletzt Artjoms Rudnevs weichen musste, als einzige Spitze die Unterstützung.

Nach dem Wiederanpfiff präsentierten sich die Niedersachsen aggressiver und kamen zur ersten richtigen Chance. Stindl bediente den lauffreudigen Szabolcs Huszti im Strafraum, doch der Ungar verzog mit seinem schwächeren rechten Fuß (48.).

Das aktivere Team blieb weiterhin der VfB, der in der 53. Minute die bis dahin größte Gelegenheit ungenutzt ließ. Nach präziser Hereingabe von Didavi schoss Cacau im Fallen aus kurzer Distanz vorbei (53.).

Stevens, der im Gegensatz zu Korkut im Trainingsanzug dirigierte, musste vorwiegend die Chancenverwertung seiner Mannschaft monieren. Hannover, das bei Stindls Direktschuss noch zu einer Möglichkeit kam (78.), blieb auch im zweiten Abschnitt vieles schuldig.

Bei Hannover überzeugten Rechtsverteidiger Hiroki Sakai und Huszti, Stuttgart hatte in Didavi und Traore seine auffälligsten Akteure.

SID

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